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Ein Lebenszeichen ... Ende des Winterschlafes...

Meine lieben Freunde, Familienmitglieder, Verwandte, Bekannte…

Nachdem ich zeitlich in den letzten Wochen etwas eingespannt war und sich mein E-Mai-Verkehr auf das Nötigste beschränkt hat, kommt nun endlich – nach immer mehr Anfragen zu meinem Befinden - einmal wieder etwas mehr zu meinem Dasein auf der südlichen Hälfte der Erde J. Da sich das nun als schier unmöglich gestaltet, jedem einzelnen von Euch persönlich zu antworten, hier nun die eigentlich ungeliebt Massen-E-MailJ

Womit fange ich an?

Okay, das national Arts Festival in Grahamstown Ende Juli. Mit meinen Kollegen Jens und Christian und unserem schnuckeligen Mietwagen – ich habe ihn Klaus getauft (ein VW Golf1, in himmelblau, hier auch Chico genannt und als Fahrzeug für die männlichen jüngeren Fahrer in Südafrika bekannt) – sind wir am Freitag gegen 5 Uhr morgens knapp 1000 km an der Südküste Richtung Port Elisabeth und dann ca. 1h in die Berge gefahren. Das Arts Festival findet einmal im Jahr statt, das Größte in SA, bietet alles von Theater - dilettantisch, professionell, von Schwarzen, Coloureds, Weißen - , Musik, Stand-Up-Comedy, Kunstfilmen, Gesang, Tanz, Showballet und Hypnose und natürlich allerlei Schmuck-, Fress-, Kunst-, und sonstigen Ständen. Das Festival war ein geniales Erlebnis. V.a. mit Jens und Christian hatte ich viel Spaß. Einquartiert hatten wir uns spontan am Donnerstag Abend in einem der wegen Semesterferien freien Studentenwohnheime, wir hatten die Zimmer 1, 2 und 50?! Natürlich habe ich beim Streichholzziehen das Kürzere gezogen und durfte in die 50. Das war zu meinem Glück die 4 (?) Etage und direkt neben den Damen-Waschräumen. Ja, in dem Wohnheim hat jedes Zimmer ein Bettchen, ein Schränkchen, ein Tischchen mit Lämpchen und ein Waschbecken. Dazu eine riesen Pinnwand mit Semesterplan und das war’s. Unter meinem Bett befand sich eine komplette Golfausrüstung. Das versteht man hier wohl unter verstecken? Naja, ich bin ja nicht so… J Alles war sehr angenehm. Der Tagesablauf startete immer mit Frühstück auf dem Balkon des ‚Red Cafe‘ in der Sonne, natürlich mit dicken Klamotten, weil es ungefähr 10 Grad Celsius waren, brrr. Aber in der Sonne konnte man wenigstens zur Mittagszeit trotz tiefstem Winter teilweise im T-Shirt rumrennen - genial!!!! Nach dem Frühstück ging es ab zu 2-5 Vorstellungen am Tag – insgesamt habe ich 15 Vorstellungen an 5 Tagen besucht, Jens hat ungefähr das Doppelte hinbekommen J. Ich bin ja eigentlich ein Kunstbanause – jedenfalls was Vorstellungen wie Theater angeht. Aber ich war sehr begeistert. Das Beste war das tanzballet (astreine Vorstellung. Brilliant) und die Hypnoseshow von Stef. Ich habe mich mit Jens weggelacht. Unglaublich! Unbeschreiblich! Wenn ihr mal die Chance habt, so etwas zu sehen, nutzt sie! Wir sind am nächsten Tag mit Christian gleich nochmal hin. Stef hat uns wieder Freikarten gegeben. Es war sooooo lustig!!!!! Eigentlich beängstigend, was so alles mit einem anzustellen ist… huuuuu. Ach ja, den absoluten Lachmuskelkater gab es dann bei der Stand-Up-Comedy. Leider versteht man die nur , wenn man sich einige Zeit in SA aufgehalten hat. Auf was hier alles angespielt wurde…. Kennt ihr das Gefühl, wenn man sich vor Lachen nicht mehr halten kann, nicht mehr atmen kann und nur noch will, dass das aufhört? Ich bin fast gestorben! Auf alle Fälle war das Festival genial und ich bin nächstes Jahr wieder dabei. Allein die Stadt – ok, die Ansammlung von ein paar Häusern plus große Uni – ist sehr süß, idyllisch und wegen der Studenten und der Kunstszene irgendwie charmant und abgedreht – teilweise. Kriminaltität6 scheint sich auf Taschendiebstahl wie in allen Touristenstädten überall auf der Welt zu beschränken. Es gibt unzählige kleine liebenswürdige Cafés und wie immer ein sehr nettes Völkchen.

Auf dem Hinweg sind wir noch in PE im Makro Markt (wie Metro) vorbei, um für Stef 100 CD-Hüllen, paketweise Bostik (Art Klebstoff) und Videokassetten zu kaufen. Ich war noch nie im Makro hier und hatte natürlich keinen plan, wo denn was zu finden sei. Eiweißpulver wollte er auch noch. Aber einer der Mitarbeiter hat sich alles angehört und mir nach und nach alle Dinge zusammengetragen und dann auch noch dafür gesorgt, dass ich mich nicht an der langen Kassenschlange anstellen, sondern woanders bezahlen durfte und dann auch noch, dass das ohne Stefs Makro-Mitgliedkarte ging. Der Hammer. In 5 Minuten waren wir wieder draußen! Unglaublich! Und der Typ war schwarz. Diese Kombination erlebe ich leider viel zu selten hier. Ich war BEGEISTERT!

Zurück zum Trip. Auf dem Rückweg sind wir durch Addo-Elephant-Park gefahren. Hier kann man mit Auto selber durchfahren, beliebig lange – auch im Park übernachten (die Idee hatten wir auch, aber leider zu spät, da Ferien waren, war alles, aber wirklich alles bis aufs letzte ausgebucht. Aber wir haben uns vier Stunden gegönnt, ich bin anfangs gefahren und es war nett aber reichlich Elefantenlos. Drei einzelne Dickhäuter hatten wir gesehen, in der Regle auch noch beim Fressen hinter Bäumen. Der liebe Gott hatte nur darauf gewartet, dass ich mich auswechseln lasse und mich bequem auf die Rückbank begeben hatte. Wir kommen irgendwo um die Ecke – okay, um den Busch, hehe – und da stehen an einem Wasserloch an die 10 Elos. Die Aussichtsfläche war schon gefüllt mit Autos, wir stellten uns etwas abseits dazu. Dann kamen von zwei Seiten Elo-Familien. Die eine Seite war genau auf einer Linie mit dem Wasserloch und unserem Auto. Uuuuu!!!!!! Viele große schwere starke Elefanten sind direkt vor uns vorbeigelaufen. ANGST!!!! Unser Chico ist ja dann doch eher klein und bestimmt leicht umzuwerfen oder zu zertrampeln?! Wir haben bestimmt eine Stunde am Wasserloch den Elos beim Trinken und Baden zugeschaut. 50% der Tiere waren zwischen frisch geschlüpft J und Jugendalter. Total viele Junge Tiere. Wahnsinn! Am Ende hat sich die Truppe in Bewegung gesetzt – in Richtung unseres Autos?! Mann, war mir anders!!! Bei so vielen Jungtieren hatte ich echt Angst, dass die Elo-Eltern irgendwie nervös werden. Stattdessen sind einige Autofahrer um uns herum nervöser geworden und wollten platz machen oder schnell abhauen, den war wohl wir mir zumute…. Gott-sei-Dank haben sich die Elefanten davon sehr wenig beeindrucken lassen und sind außer ab und zu wartend und die Situation checken weiter langsam ihren – mir als scheinbar endlos vorkommenden – Weg Richtung Busch gegangen. Mir war fast schlecht. So aufgeregt war ich lange nicht mehr!!!!!! Nachdem wir uns allesamt losreißen konnten und weitergefahren sind, hat sich das Schauspiel wiederholt, diesmal noch besser. Wir fahren über einen Hügel und stehen etwa 50m von anderen Autos auf der Straße entfernt, links neben uns, direkt neben dem Weg, ein Wasserloch mit ca. 15 Elos. Wieder viele Jungtiere dabei. Wir stoppen abrupt und schalten den Motor aus. Nach kurzer zeit bewegen sich die Elefanten wieder von Wasserloch zu und – natürlich – auf unser Autochen zu?! Und wir merkten, wir standen wirklich MITTEN auf der „Elefantenspur“. Wir standen mitten in Elefantendung – genau auf diesem Weg sind die Elos zum Wasserloch gelaufen. Klasse! Glorreich! Wie wunderbar! Ich wieder hoch mit dem Herzschlag. Da bleibt der erste Elefant – ein Weibchen – dann doch direkt neben unserem Auto stehen, schaut und an und wartet. Ich hätte schrieen können. Coooool! Angst! Schließlich entschied sich die Dame, vor unserem Auto langzulaufen. Einige Elefanten sind hinter uns langgelaufen. Prima, vorne Dickhäuter, hinten Dickhäuter, in einem Schneckentempo…. Und natürlich haben die Babyelefanten an den Büschen direkt am Straßenrand Freude gefunden und dort gefressen. Nur Elos um uns herum. Isst Ihr eigentlich wie klein wir sind und wie klein so ein Mini-Golf ist?????? Wenn so ein Elo mal das Gleichgewicht verliert legt der sich ohne Probleme komplett auf das Auto. Mann. Aber besonders schön: Der größte Elefant – ein Männchen – hat sich DIREKT hinter uns gestellt und dort gewartet. Er hat uns sozusagen im Auge behalten, solange die Kleinen in unmittelbarer Nähe gefressen haben. Die Jungs waren super aufgeregt aber entspannter als ich. Die saßen ja 1,5 Meter weiter weg als ich. Ich saß quasi NEBEN dem Elo. Der hat mit seinem Rüssel unser Auto beschnuppert, d.h. die Heckscheibe. Er hat sie nicht berührt, nur wie fast berührt. Als Warnung? Keine Ahnung. Ich habe nur vier Beine , die Rüsselspitze an der Scheibe und zwei DICKE STARKE STOSSZÄHNE dahinter gesehen! Wäre da nicht die Scheibe gewesen, hätte ich das Tier ohne Problem anfassen können. Gott, war mir anders! Christian hatte versucht, ob wir ohne Handbremse nach vorne wegrollen, ging leider nicht. Zum Motor anmachen hatten wir keine „Lust“ (wir haben geflüstert! Wie bescheuert?!). Die anderen Autos, in schöner Entfernung, haben Fotos gemacht und gefilmt. Prima, wir sind da überall drauf! Grins. Ich war echt platt! Ich wollte nur noch weg aber gleichzeitig auch nicht, es war ja so einmalig! Ich hätte vor Angst fast das Atmen eingestellt! Irgendwie waren wir alle heilfroh, als die Elos sich aus dem Staub gemacht haben – das Ganze kam uns wie eine Ewigkeit vor. Das hatte sich voll und ganz gelohnt!

Auf dem Rückweg auf der N2 (Autobahn – okay „Autobahn“ J) sind wir nachts noch über eine Kuppe gefahren und hatten vor uns leicht im Tal rötliches Licht und plötzlich viele Autorücklichter auf der sonst so ruhigen Straße. Wir sind bis ran gefahren und standen direkt, vielleicht nur 50m entfernt, vor einem Sattelschlepper, der scheinbar gerade frisch in Flammen aufgegangen war. Leider war die Polizei schon da (eine Streife, die eigentlich nur von A nach B wollte) und wir durften aus Sicherheitsgründen nicht an dem Feuer vorbeifahren. Wir hatten Hunger und wollten in Knysna dinieren. Tja, bei dem tempo in Sa und weil das ganze gerade erst los ging, haben wir schon überlegt, ob wir eine Monsterumleitung in Kauf nehmen sollten (hier in dem Gebiet gab es kaum Straßen, Umleitungen sind laaaaang). Aber wir sind erst einmal ausgestiegen, um das Ganze zu bestaunen. Mit einem Mal kam fast weißes Feuer aus Richtung Auto, ein Typ meinte, die Öltanks sind jetzt dran. Dann hat es laut gekracht – die Reifen und dann ist alles in einem riesen Inferno aufgegangen. Mittlerweile war auch ein Stück vom Wald am brennen und trotz nächtlicher Kühle war es bis zu uns schön warm J. Der unerfahrene Polizist hat sich dann von einem Typen breitschlagen lassen, ein paar Autos durchzulassen – unsere Chance! Wir sind zum Auto gerannt und in einem Affenzahn an dem Sattelschlepper vorbei! Wir haben noch die Polizistin, die auf der anderen Seite des Schleppers für Ordnung gesorgt hat, mit Wutentbranntem Gesicht zu Ihrem Kollegen schrieen sehen, was das solle. Hatten wir ein Mehl. Viele Autos sind da nicht durchgekommen. J Ist ja eigentlich auch nicht richtig… eigentlich…

So sind wir jedenfalls zu einem Dinner zur Dinnerzeit gekommen und waren dann noch 3 Uhr morgens wieder in Kapstadt. Prima!

Okay. Das war mal dazu. Also, in 7 Tagen kann man sehr viel erleben! J Und Geld ausgeben…. Hihi. Aber es hat sich ABSOLUT GELOHNT!

So, und ansonsten? Hier geht der Frühling los. Okay. Eigentlich gibt es das hier nicht. Die letzten drei Wochen ist es langsam warm geworden. Das heißt, in der Sonne holt man sich einen Sonnenbrand, es unheimlich warm und SUUUUUUPERGENILA! Mein Kollege Achim und ich sitzen jetzt an Sonntagen im Vida e Cafe in Camps Bay an der Strandpromenade , trinken lecker Käffchen oder einen Smoothy und lesen Zeitung, diskutieren Politik, Sport und Wirtschaft – und die hammergeilen Schlitten, die in Camps Bay schaufahren (Porsche, Lamborghini, Maserati, Aston Martin, Lotus, Bugatti, Bentley, Hammer – und dies teilweise in der Oldtimer-Variante!). es ist sooooo schön! Auf dem Tafelberg war ich jetzt auch endlich mal wieder und man morgens wieder aufstehen, ohne zu frieren – es ist warm! Juhuuu!

Was ist noch passiert? Meine Haare sind ab! Ja! 5cm. Nein, nicht um, auf! Haha! Und dunkelbraun. Ich wollte mein etwas strapaziertes, weil permanent gefärbtes Haar mal abschneiden, und es wieder gesund nachwachsen lassen. Ich wusste, dass da gaaaanz viel runter muss, hatte es mir nur irgendwie nie getraut. Ich glaube, da hat auch Prevesh noch eine Rolle gespielt. Ich weiß ja, dass er blond und lang mag und ich denke, dass war bisher auch so ein Hindernis. Der Herr war aber 3 Wochen im Urlaub in Spanien und DTL und ich hatte endlich mal Männerfeie Zone, Stef ist ja auch in DTL und Österreich, und somit mal wieder ZEIT! Wahnsinn! Zeit, was ist das? Auf Arbeit war die letzten Wochen so viel los, dass ich teilweise entweder im Office oder im Bett war. Ha, deswegen habe ich das auch eine ganze Zeit lang gut überstanden. Habe lange nicht mehr so viel geschlafen, bestimmt 10h jede Nacht, 20:30 zu Hause, 21 Uhr im Bett, um 7 wieder raus. Hihi. Das war komisch. Naja, jedenfalls hat das dazu geführt, dass mir ein paar Dinge bewusst geworden sind. Ersten muss das mit dem Spanisch lernen weiter gehen (in reiner Selbstbeibringung, lach), ich möchte wieder regelmäßig monsterfette Zeitungen lesen, wie in DTL die FAZ am Sonntag  und ich möchte meine Haare endlich gesund haben – also: ABSCHNBEIDEN! So, mit dem zeitunglesen, das klappt ja nun schon eine Weile und die Harre sind auch ab! Sieht guuut aus! Könnte ich mir glatt überlegen, das so zu lassen. Mir haben schon einige Freunde und Kollegen gesagt, es sieht besser als vorher. Aber immer dunkel färben ist nicht und es ist toll, die straff nach hinten gebundenen Haare bei Lust und Laune aufzumachen und um Gesicht, hals und Schultern wirbeln zu haben. Also, doch wieder langwachsen. Mal sehen, wie lange das dauert. Das letzte Mal hatte ich mit 16 oder 17 so kurze Haare. Und schwarz. Ich überlege noch, ob das hier auch noch einmal fällig wird, bevor lang und blond wieder kommt. Mal sehen. Auf alle Fälle sehe ich komplett anders aus?! Cool Und es macht wahnsinnigen Spaß, mit dem mit Wachs versehenen haaren zu spielen. Wenn ich mit der Hand durchfahre und die in eine Richtung ziehe, bleibe die so stehen. Das sieht so klasse aus. Vorne straff nach rechts, hinten straff nach links, die Seite aufgewirbelt oder straff nach vorn gezogen, was da alles geht? J Und Harre waschen – 2 Minuten. Klasse!

Gut, genug davon. J

Mann, jetzt habe ich schon 5 Seiten im Word geschrieben und bin gerade mal bei der Hälfte dessen, was ich schrieben wollte und es ist schon 19:50 Uhr. Vielleicht sollte ich das alles auf sprechen und von meinem eigenen Projekt (in dem ich seit April arbeite) ‚MeinSChreibservice.de‘ transkribieren lassen? Das wäre mal eine Variante. Zeit ist Geld… naja,. Arbeit ist schön, macht Spaß, hebe eine neue Kollegin, sehr nett, ansonsten ist in diesem recht jungen Projekt (kein eigenständiges Unternehmen) noch einiges zu machen und ich möchte am liebsten 24h/7 Tage die Woche arbeiten. Jetzt haben wir 2 Praktikantinnen und es geht langsam vorwärts. Derzeit machen wir auch wieder Kundenakquise, nicht nur indirekt per Webseitenoptimierung und insbesondere Onlinemarketing, sondern auch wieder durch Direct Mailings und Telefonakquise. Das macht richtig Spaß. B2B ist ebne doch etwas anderes als B2C. Ich hoffe nur, dass die Erfolge auch kommen.

Okay, was wurde ich noch gefragt. Männergeschichten. Da habe ich jetzt keinen Bock drauf. Das dauert Stunden. Oder ganz kurz: Stef ist der Hammertyp. Er gibt mir die Energie und er zeigt mir Kapstadt aus einem anderen Blickwinkel. Mit ihm war ich in so vielen Museen wie noch nie zuvor, gehe in kleine komische Chinesische oder Malai-Restaurants , fahre auf seiner Honda 600 mit 180 km/h durch die Gegend (in Rock und Flip-Flops, das darf ich gar keinem sagen, da hilft selbst mein geliebter endlich angeschaffter Integralhelm nix), war mit ihm schon Tandem-Paragliden und lerne haufenweise nette Leute kennen. Nur hypnotisieren lassen will ich mich von ihm nicht. Lach.

Und ca. 24h später! J

18:49 Uhr, Dienstagabend. Ich sitze wieder in meinem Office und höre Heather Nova, schreibe dazu E-Mails und werde nachher wieder mit Achim nach Hause scootern. J

Irgendwas war mir gestern noch eingefallen… ach ja. Viele fragen mich, wann ich wieder in DTL sein werde. Nun ja. Ich war im April/Mai knapp 4 Wochen in DTL und das stellt ja nun auch für einige vielleicht „nur“ einen DTL-Heimatbesuch dar, es ist aber trotzdem ein Urlaub von 4 Wochen Länge mit einem 12-h-Flug in 9500 km entferntes Gebiet. Sozusagen eine teure Fernreise! J Und dazu möchte ich anmerken, dass mein Gehalt hier zwar in etwas dem in DTL entspricht – relativ-, dass die Kaufkraft des ZAR aber um die 50% der des Euros entspricht. Es ist also teuer! J

Nein, mein nächster Urlaub geht hoffentlich im Februar nach 1 Woche Otter-Trail Extremwandern im Tsitsikamma mit sieben Freunden/Kollegen 3 Wochen Richtung Kilimanjaro. FREU! Dann will ich mir in den nächsten Wochen oder nach dem Kili einen Scooter zulegen und ein laptop und eine digitale Spiegelreflex müssen auch noch her. Der Paln für DTL sieht also nach Weihnachten aus – 2009 versteht sich. Sollten die Emirates mal wieder unwiderstehliche Preise haben, nehme ich einfach ein paar meiner Überstunden und komme mal fix nach DTL, aber das ist eher spontan und unwahrscheinlich. Schade, ich weiß, aber die Flugzeuge fliegen ja von DTL nach SA und zurück, nicht nur andersherum, lach! Und was ihr in den Nachrichten so alles Böses über SA lest, stimmt zwar schon, aber mit Kapstadt hat das wenig zu tun. Ich lese und höre das auch nur in den Nachrichten. Also, keine Angst! Jedenfalls noch nicht. Und wenn Ihr Grund genug hättet, wegen schlechten Umständen nicht hier her zu kommen, dann, seid beruhigt, dann wäre das eh nicht geeignet, um mich zu besuchen. Ich wäre dann nämlich wieder in DTL. Oder zumindest nicht in SA. Bin ja nicht lebensmüde (okay, wer in Flip-Flops mit Röckchen auf einer Sportmaschine auf dem Highway rumbretter ist lebensmüde, und bescheuert. J).

Ok, das war die Belehrung. Und die Einladung! Grins.

So, was noch? Ach ja, nächstes Wochenende gehen wir mit Kollegen nach Montague zu den Hot Springs. Wir schlafen in einer rustikal eingerichteten Holzhütte für 13 Personen, direkt am Seeufer. Da gibt es einen Kamin, ein suuuper gemütliches Wohnzimmer und mit Sicherheit viiieeel Spaß! Und einer Treckkerfahrt durchs Hochland auch! J ich war noch nie so viel im Urlaub wie hier?! Eine Woche Grahamstown Kunstfestival, 10 Tage Zelten und Sporturlaub in Stil Baai, 3 Tage Angeln in Montague, $ Wochen Fernurlaub in der Heimat… und Weihnachten kommt dann das alljährliche Party-Frei! J

Und natürlich die Frage, wie lange ich noch hier bleibe… Gleiche Antwort: Alles zwischen bis morgen und für immer und wahrscheinlich die anfangs geplanten 3-4 Jahre. Ich möchte ein Fernstudium anfangen. Das ist mir wichtig. Vorsichtshalberweise werde ich das wohl über DTL laufen lassen. Falls ich in 2 Jahren nicht mehr hier bin. J Hier wäre natürlich billiger. Ach seht ihr, noch eine finanzielle Aufgabe. Das hört ja gar nicht mehr auf… hätte doch Prevesh heiraten solle. Lach. Okay, der Witz war nicht witzig. Mir geht es übrigens jeden Tag besser. Hoffe, die Geschichte ist nun endlich vorbei…

So, jetzt aber ab mit der E-Mail. Ich hoffe, alle Eure Fragen werden beantwortet. Wenn ich etwas vergessen haben sollte, kommt das dann noch im Nachgang.

Das ist nun einmal die Kurzzusammenfassung der letzten Monate. J

Ich kann nicht mehr schreiben… habe eben die Rechtschreibprüfung über das Monsterdokument laufen lassen… ich baue echt ziemlich viele Buchstabendreher ein… J

Seid gegrüßt! Ich drücke Euch!

Marlen

20.8.08 08:27


Ich liiieebe diese Stadt!!!!!

Wenn alles klappt, geht es Ende Juni Bungee Jumpen – von der zweithöchsten Bungee Stelle der Welt!!! Juhuuuu! Wir fahren Samstag morgen 500 km die Gardenroute nach Tsisikamma National Park, hüpfen alle einmal runter, dann Übernachtung dort und am Sonntag wieder 500 km zurück. Ich liebe solche bescheuerten Aktionen!!!!! Momentan habe ich übrigens Heißhunger auf Orangen. Hat da jemand eine Erklärung für? Hier gibt es Monster Orangen Beutel mit 15 Stück oder so, kostet sage und schreibe ca. 1,20 Euro. Ich habe den Beutel vorgestern Abend gekauft, 2 Orangen sind noch drin. Ich kaufe nachher noch einen... Komisch...

Gestern abend war ich zu einem Charity Dinner im high society Hotel „Arabella Sheraton“ der Stadt eingeladen. Das Ticket kostete 500 Rand (vergleichsweise preiswert, wenn ich an sowas in Europa denke, aber hier kann man für das Geld mit 7-10 Leuten essen und trinken gehen). Das gab wieder mal Probleme: Was ANZIEHEN???? Langer schwarzer meegaeleganter Samtrock mit schwarzem oder tuerkis-indischem Oberteil oder kurzes chices schwarzes Kleid, in dem ich mir den Ar... abfriere???? Punkt zwei: Nach dem Dinner gingen wir natürlich ins „Hemisphere“ feiern und tanzen. Da hätte der Samtrock den kompletten in Bier und anderes Gesöff getränkten Boden gewischt. Huääääää! Eeeeeklig. Meine liebe Nachbarin aus Schweden, Elisabeth, steht sehr auf „Mr. Price“-Klamotten, das ist wesentlich billiger (auch Qualität) als H&M. Deswegen hatte Sie nix passendes hier im Schrank. Deswegen ist sie am frühen Abend noch fix los, um sich ein Kleid zu kaufen. Sie hat 2 Stunden, wenn sie pünktlich sein will. MISSION IMPOSSIBLE! Es gab den besten Lachs, den ich je gegessen hatte. Ich glaube, perfekter kann ein Koch einen Fisch nicht machen. DELICIOUS!!! Ansonsten gab es lecker Vorspeise (Hühnchen mit Gorgonzola und Salat (meine Freundin hat natürlich das Hühnchen gegessen) und Nachspeise (Aprikosentörtchen OHNE Sahne, mit Chilimarmelade – sehr lecker), sowie interessantes Paprikabrot und Chiabatta vor den Gängen. Super lecker war der Begrüssungssekt, der war im Abgang richtig würzig, nicht süß. Sehr gut! Ansonsten gab es eine Versteigerung von 4 Bildern (eines hätte ich gekauft, hätte ich 1600 Euro gehabt).


Übrigens ist der Call Center Job sehr interessant. Mein Team hatte bisher auf einer Kundenliste in NRW telefoniert. Danach hatten wir „Middleager“ aus BW, nun Senioren aus BW, zwischendrin mal Berufstätige aus Berlin und BB. Es ist interessant, die verschiedenen Dialekte zu hören und besser zuordnen zu können. V.a. aber ist die Mentalität extrem verschieden?! Das hätte ich so nie gedacht. Man ruft in einem anderen Bundesland an und die Art der Leute, auch wie sie am Telefon reagieren, ist so unterschiedlich. Natuerlich knn es auch echt mal sein, dass man einen Schwaben dran hat und nur die Hälfte versteht. Meine Kollegin hat es mal geschafft, sich 25 Minuten nett mit einem Schwaben zu unterhalten, ohne wirklich etwas verstanden zu haben. Nee nee nee. Dann gibt es ältere Senioren, die ihren Partner pflegen und wenig Rente haben und sich trotzdem für eine menge gute Sachen engagieren. Und dann gibt es jüngere Menschen, die ein Haus und einen Job haben und erklären, sie wären so arm. Ich bekomme hier einen guten Überblick über Renteneinkünfte in Deutschland und über unsere Mentalität, nicht zufrieden zu sein. Es gibt Menschen, die erklären, sie müssen in ihrem Wochenendehaus das Dach reparieren oder auch Leute, die aus dem Winterquartier in Spanien zurückkommen und hätten nun kein Geld und regen sich über ihren wirtschaftlich schlechten Stand auf. Lustig. Ich habe mit Rentnern gesprochen, wo die Frau die Kinder großgezogen hat und beide Partner dewegen nur von der Rente iHv 1200 Euro des Mannes leben und dann auch Witwer, die sich aufregen, dass von 1900 Euro Rente kein Platz zum Leben bleibt. Tja, es ist eben alles relativ.

Vor ca. 30 Minuten war hier blauer Himmel und Sonnenschein, deswegen bin ich doch schon aufgestanden, obwohl nur 4h Schlaf. Innerhalb von 10 Minuten ist hier die Hammer Nebelwand aufgezogen. Ich kann vielleicht 100 Meter weit sehen. Also Zeit, wieder Schlafen zu gehen....

Das hatte übrigens prima geklappt. Als ich 10:30 Uhr wieder aufgewacht bin, hat mich die Sonne aus einem strahlend blauen Himmel angelacht. Ich habe mir fix Bran Flakes zum Frühstück gekauft. Frühstück im Bett in der Sonne... Genial!!!! Danach ging es mit Prevesh Möbel shoppen. Ausserdem hat sich der Gute füer einen Monster Flachbildschirm entschieden. Der kostet mal eben das Fünffache meines Netto-Monatsgehaltes. Hach ist die Welt schön. Lach! Im TV_Laden haben wir seinen Kumpel getroffen, auch Inder, ein Anwalt (Na was sonst, steht ja nur Arzt, Ingenieur oder Anwalt zur Auswahl – diese Angeber Grins). Sein Freund hatte sich ein Anwesen in Constancia ersteigert, füer schlappe 4,5 Mio. ZAR. Das gleiche Teil hätte bei uns in der richtigen Lage 4,5 Mio. Euro gekostet. Ein riesen Bau mit 3 Schlafzimmern und einer Suite, alle mit extra Bad. Ausserdem eine riesen Party-Area mit Bar, Pool, Grillplatz und Pool-Table und ein ausgedehntes Wohnzimmer mit Kamin. Auf meine eher dumme Frage, wie man den riesen Raum warm bekommt bekam ich die Antwort, es waere alles komplett mit Fussbodenheizung versehen. NA schön, hätte ich mir ja denken können. Im Garten gab es übrigens das Highlight: EIN RIESEN TRAMPOLIN! Ratet mal, wer da ganz fix seine Absatzschuhe losgeworden ist und eine Runde im Garten rumgesprungen ist?! Das macht mal Spass!!!!! Leider sind solche reichen Fuzzis etwas anders gepolt. Das ganze Grün im Garten (Bäume, Sträucher etc.) ist nicht willkommen, weil man ja dann den Blick auf den Tafelberg nicht hat. Ausserdem eignet sich da riesen Grundstück, um da mindestens ein Golfloch zu platzieren. Schade. Von den Vögeln und Schmetterlingen, die sich da im Moment rumtreiben wird wohl nach dem Kahlschlag nix mehr übrig bleiben. Erinnert mich an Jena Paradies/Oberaue. Irgendwelche Idioten sind ja auch hier der Meinung, alles wegputzen zu müssen, damit man den Raum sehen und genissen kann. Toll. Da kann ich mich auch auf den Eichplatz stellen. Beknackt. Na gut. Sonntag sind wir nach einem ausgedehnten Frühstück im Arnolds mit Prevesh zu viert nach Kalk Bay gefahren und haben uns dort die vielen süssen Antiquitätenläden und Buchläden reingezogen. Total schön!!!! Dann gab es eine Autorunde um die Kaphalbinsel, inkl. Rotwein, den wir füe Prevesh testen sollen. War witzig. Mittag gabe es dann 17 Uhr in der Kloof Street bei einem Italiener (Name vergessen, gegenüber vom 7Eleven am oberen Ende der Kloof), die beste Pizza, die ich bisher hier gegessen habe. Nach der Pizza in Preveshs Appartement, Aussicht geniessen, danach ins Buena Vista Social Cafe auf einen Drink und anchließßend habe ich mich noch im Davincis mit dem Arnolds-Waiter getroffen und wir haben bis 1:30 Uhr gequatscht. Cool. Ich liebe solche verschwenderischen nichtsnutzigen Tage. Leider ist meine Wäsche nun nicht gewaschen und ich war wieder nicht 4 h im Internet. Gott-Sei Dank habe ich am Mittwoch meinen ersten freien BEACH-DAY. Heute ist quasi Donnerstag und Morgen Freitag, dann Samstag und wieder Donnerstag und Freitag. Ist das nicht genial?! Montag und Dienstag gib es vorerst nicht mehr. Cool!!! Nach Early-Bird-Frühstück im Arnolds (Kostet nur die Hälfte) werde ich gleich um 9 ins Internet Cafe gehen. Endlich! Übrigens habe ich nun meinen täglichen Thunfischsalat auf Arbeit in Eier mit Toast und Cottage Cheese bzw. Pellkartoffeln mit Cottage Cheese getauscht. Ich esse nun für 0,80 Euro Mittag. Wenn das mal nicht klasse ist!!!!! Übrigens habe ich mir vorhin einen zweiten Sack Orangen gekauft, wieder 1,20 Euro. Toll.

Übrigens könnt Ihr Euch gar nicht vorstellen, wie lustig die Arbeit im Call Center manchmal ist. Wenn man manchmal seinen Kollegen so zuhört, lacht man sich halb schief! Letzte Woche musste ich 20 Minuten Pausieren, weil ich einen Lachkrampf hatte und somit nicht mehr telefonieren konnte. Wir erkundigen uns ja hier, ob eine vom Kunden bestellte Broschuere interessant und hilfreich war. Heute meinte ein Kunde zu meinem Kollegen „Ja, habe ich die denn überhaupt erjhalten??“. Darauf mein Kollege total trocken: „Das weiss ich doch nicht?! Das will ich ja von Ihnen wissen!?!“. Ich hätte mich wegschmeissen können. Gott sei Dank habe ich gerade nicht telefoniert... Wir sind so ein tolles Team, teilweise zu witzig. Gerade an langen Tagen, wenn jeder mit den nerven am Ende ist, ist die Lachkrampfgefahr ziemlich hoch. Das ist wie in der Schule, wenn nix mehr geht. So witzig. Komischerweise verkauft man dann besser. Die positive Laune ist ansteckend. Heute habe ich eine Belobigung bekommen. Ein von mir angerufener Kunde hat sich schriftlich an „unser“ Zentrale (unseren Auftraggeber) in Deutschland gewandt und die nette gut argumentierende Mitarbeiterin gelobt. Natürlich hat meine Chefin anhand der Daten mich als Agenten ausfindig gemacht. Hach cool, das ist doch gut. Der bekommt von mir nun eine Karte aus meinem „Urlaub“ in Kapstadt. *lol*

OK, das mal für zwischendurch.

Hallöchen,

also, es ist Sonntag abend 19:39 Uhr. Ich fletze auf meinem Bett, Laptop auf dem Schoß, links neben mir die Aussicht auf die Stadt und ich könnte nur schlafen. Was habe ich heute gemacht? Genau, faul am Strand gelegen, nachdem wir 12 Uhr Frühstücken waren. Warum macht dummes am Strand rumliegen nur immer so müde????? Das war nun übrigens das dritte oder vierte mal insgesamt, seit ich hier in Südafrika bin, dass Ich am Strand war – also zum baden und sonnen, nicht zum Spazieren. Um acht kommt hier Herr der Ringe. Ich bin so entspannt, ich glaube, ich schlafe vorher ein.

Am Samstag morgen bin ich um 9 mit Charmaine und einer sehr netten Freundin von ihr den Platteklip Wanderweg zum Tafelberg hochgestiefelt. Es war ganz schön heiß. Ich musste wieder die von Euch denken, die mich fragen, ob es nicht deprimierend sei, immer im Winter in Kapstadt zu sein. Tja und mit einem breiten Grinsen kann ich nur wieder denken, „unsere“ Winter gibt es hier nicht. Und Herbst nur im Juni und August. Der Rest ist SONNIG und meistens auch noch sehr warm. Wer liegt schon mitten im „Herbst“ am Strand und rennt permanent mit Sonnenbrille rum??? Halb 12 waren wir wieder zu Hause. Es ist so toll, um diese Zeit im Zimmer zu stehen, mit dem Wissen, schon richtig viel unternommen zu haben anstatt eben erst die Augen aufgemacht zu haben. Als wir den Cable Car runter genommen haben, sind die meisten Langschläfer erst mit der Seilbahn angekommen. Leider war Charmaines 12jaehriger Sohn sehr hungrig und hat 2x angerufen, wann sie zu Hause sei, um essen zu kochen. Sonst wären wir vielleicht auch noch runter gelaufen. Mit 1,5 h waren wir richtig schnell. V.a. war es super heiß und man läuft prima in der Sonne und kann sich braten lassen. Meine Hautfarbe wird langsam immer dunkler und hält. Mit Charmaine habe ich mich hier viel über Essen kochen, Hausarbeit, Rollentrennung und entsprechende Kindererziehung unterhalten. Die Rollenverteilung in Kapstadt ist auch bei den weißen noch sehr klassisch. Mann verdient Kohle, Frau kümmert sich um Mann, Kinder. Putzen macht ja hier die Housemaid/ Domestik Worker. Charmaine hat versucht, ihrem Sohn etwas Selbständigkeit diesbezüglich beizubringen. Er ist 12 Jahre alt und kann sich eigentlich selber Rühreier mit Speck und andere Dinge zubereiten. Selbst ein Steak klappt wohl erstaunlich gut. Er scheint da Talent zu haben. Leider hat sie somit wohl ihre 15jaehrige Tochter aus den Augen verloren und sie ist nun unfähiger als der Sohnemann. Allerdings ist es Charmaine wohl lieber, selber zu kochen, da ihr Sohn ein Chaos in der Küche veranstaltet. Er benutzt so ziemlich alle Töpfe und Pfannen und Kochbesteck, das sich finden lässt. Danach ist die Küche unbrauchbar und Charmaine benötigt 2h, um sauber zu machen. Grins. Immerhin hat sie ihre Kinder wohl so weit, dass sie benutztes Geschirr nicht für die Housemaid einfach stehen lassen, sondern in die Spüle stellen und z.B. dreckige Klamotten nicht –wie üblich -auf den Boden werfen, sondern in den Wäschekorb schaffen. Hammer. Ihr Mann kann sich wohl kein Essen zubereiten, weil es schon an der Bedienung der Mikrowelle oder des Herdes scheitert. Komisch. Das kenne ich nun wieder gar nicht. Alles, was Technik ist, ist doch prinzipielle eher Männersache... Aber die Unterhaltung war sehr interessant.

Mittwoch abend geht es in den Paulaner Biergarten an der Waterfront. Juhuuu! Da war ich noch nicht (wer geht als Deutscher in Kapstadt schon in den Biergarten???????). Aber neue Sachen sind immer sehr willkommen.

Hallöchen ihr Lieben,

also, dieses Wochenende war wirklich wieder sehr schoen! Ich war unter anderem im Kirstenbosch Botanical Garden und habe mich mit zwei Deutschen und zwei Suedafrikanerinnen in der Sonne geaalt. Es war so heiss am Samstag, dass ich sogar Kreislaufprobleme hatte. Am Sonntag haben wir uns ein paar Stunden am Strand von der Sonne und den Wellen berauschen lassen. Was für ein Herbst! Ich hatte noch nie ein Gefuehl von so viel Sonne und Sommer. Das haengt bestimmt damit zusammen, dass man hier fast den ganzen Tag draussen ist und so gut wie nie in der Wohnung. Selbst gestern abend haben wir uns um sechs noch Abendessen im Supermarkt gekauft und sind dann auf den Signal Hill, um den Rest vom Sonnenuntergang anzusehen bis 20 Uhr. Ich hatte übrigens auf dem Rückweg vom Signal Hill zum Kino wieder eimal Tränen in den Augen. Vor Freude. Vom Signal Hill aus hat man ja einen wunderbaren Blick auf die ganze Stadt mit ihren Lichtern, mit den Strassen, die sich wie Adern durch die Stadt ziehen, auf die Meeresbucht, ohne Lichter und auf den angeleuchteten Tafelberg. Es kam noch die richtige schöne Musik im Radio und ich wusste einfach, dass cih diese Stadt liebe, mit ihren Menschen, ihrem Flair, ihrer Natur und den vielen Möglichkeiten, einfach zu genießen. Ich bin einfach nur so happy (auch wenn ich mein minimales Geld im Call Center erschufte, huuuu). Hach ja, soooooooo schööööön.

Am Woe sind wir übrigens mit dem Stadtrundfahrtbus, der oben die obere Etage ohne Verdeck fährt, durch Kapstadt gegondelt und haben und die Touri-Tour gegeben. Die letzet Sitzreihen gehörten uns drei Mädels und wir haben jede die Beine auf zwei Sitzen ausgestreckt, um uns besser zu sonnen, saßen in der Ecke, die Arme ausgebreitet, mit super Blick aus 3-4 Metern Höhe, den man ja sonst nicht hat, und haben uns mit anderen Touris durch die Stadt, zur Seilbahn am Hang des Tafelberges und nach Camps Bay zu den Stränden gondeln lassen. Mann, faul sein kann so luxuriös rüberkommen. Es war eigentlich gar nix besonderes aber irgendwie zum Schreien abgefahren und entspannend. Es sind hier die einfachsten Sachen, die in dieser Stadt, mit den vielen offenen Menschen einfach nur so ungeheuer viel Spass machen! Und obendrauf gab es zum Ticket für den Bus Gutscheine, so dass wir uns in einem Restaurant die Vorspeise umsonst haben kommen lassen können. Da ich nur Fisch esse, war ich etwas eingeschränkt, und habe sowohl zur Vor- als auch zur Hauptspeise Calamaris mit Fischfilet und Reis gegessen – aber wie lecker!!!!!! Und das alles für zusammen 5,50 Euro. (Gut, das ist hier relativ teuer, sonst gehen wir nur für ca. 4,50 Essen. Aber wenn das schon umsonst ist.... danach sind wir zum Strand gerollt, denn eigentlich war ich nach der Vorspeise schon satt, grins.)

Viele liebe Grüße, Eure Marlen

Dienstag, 1. Mai, auch hier ein Feiertag. Zur Info: alle deutschen Feiertage, bis auf den 3. Oktober und noch irgend einen Tag, sind auch südafrikanische Feiertage. Dafür haben wir noch ein paar mehr. Fällt übrigens der Feiertag auf ein Wochenende, wird er auf den folgenden Montag VERSCHOBEN?! Ist das mal geil, oder was?! Ich glaube, die Wirtschaftsbosse in DTL würden einnen Herzinfarkt bekommen. Was da an BIP flöten ginge... HAHAHA! Also, die letzten Tage waren klasse! Donnerstag habe ich super verkauft (Am Ende werde ich doch noch zum 1A-Verkäufer?? Nein, wir wollen mal nicht übertreiben. Aber schon in dieser einen Woche muss ich sagen, dass trotz irgendwie doofer Telefoniererei einiges zu Lernen ist, was Reaktionen der Menschen angeht und man hat den ganzen Tag Zeit, diverse „Strategien“, Tonfälle, mehr oder weniger persönliche Gespräche etc. auszuprobieren. Das ist Gold wert. Die Call Center Agent Arbeit wird glatt unterschätzt (zumindest von mir und den meisten Leuten, die ich kenne). Freitag war hier auch Feiertag (Freedom Day, der Tag der ersten Wahlen nach/ mit Ende der Apartheit, in denen dann Nelson Mandela zum Präsidenten gewählt wurde) dann, das Wochenende war trotz trübem Wetters total schön, gestern fix arbeiten (Montag ist irgendwie auch hier Schontag) und heute wieder Feiertag. Ich habe viele kleine Dinge unternommen, wie frühstücken gehen, shoppen gehen, mit Freunden Video schauen und quatschen, wir waren in der hippen Sisha-Bar (Wasserpfeife) in der Long Street und haben uns dort in einer gemütlichen Fletz-Ecke Erdbeere, Minze und Kirsche reingezogen (hmmmmm, lecker), es gab super leckeren Cape Velvet Likör (noch leckerer!!!), wir waren im Fiction zu genialem House/ Techno/ Tance tanzen und ich war zum ersten mal seit wahrscheinlich Kindheitstagen am frühen Abend im Kino. Und zwar in einem süssen kleinen alten Lichtspieltheater namens LABIA in Gardens. Es gibt vier schnuckelige Sääle, mit ca. 6 Sitzreihen à 8 Sitzen. Diese sind nicht sonderlich bequem – die Doppel-Kino-Sessions zum Spartarif wären hier schier unmöglich – aber es ist irgendwie total klasse. In einem alten Kartenhäuschen werden Tickets verkauft, es gibt einen kleinen Imbissstand und draussen im Freien sind ein paar einfache Stühle und Tische, die bis zur Vorstellung zum Verweilen einladen. Es gibt in jedem Saal max. 4 Vorführen am Tag, immer wieder andere Filme und es ist jeden Tag mit 25 Rand (2,70 EUR) recht preiswert. Lustig ist die Beschaffenheit der Sääle (zumindest der Saal 3, der im oberen Stock über eine Aussentreppe erreichbar ist), denn der gesamte Boden im Saal ist nach hinten angeschrägt, anstatt Stufen einzubauen. So ist es mehrfach während des Films passiert, dass diverse (teilweise volle) Cola- oder Bierflaschen umgekippt und dann geräuschvoll bis zur Leinwand am tiefsten Punkt des Saals gerollt sind. Da gab es sogar in einem Film wie „The last King of Scotland“ noch Gelächter. Also dieses Kino ist wirklich zu empfehlen, wenn man mal anders einen Film sehen möchte. Irgendwie ein Erlebnis. Im Übrigen bin ich nun erstmals auf Arbeit gelaufen. Ich kann echt nur immer wieder sagen, wie toll mein Appartement ist, da ich direkt an belebten Strassen wohne und somit –zumindest im Hellen – relativ unbekümmert laufen kann. Das hat mich endlich mal in den Companies Garden geführt, dahin habe ich es in den 6 Monaten Praktikum nicht hingeschafft. Im Canal Walk – dem großen Shopping-Center – habe ich mit 4 anderen Mädels den Tag verbracht (mein süsses Auto mit der sportlichen Gangschaltung hat trotzdem durchgehalten) und mir dort endlich ein Pfeffer-Spray zugelegt. Es gibt solche Dinge hier in einem Laden namens „Dad’s Toys“ (Papas Spielzeuge) und sogar in Monster-Lippenstiftform für Mädels. Allerdings sind die Originalen rein praktischen Sprays besser, weil die mehr Power haben und auch bei Gegenwind ihr Ziel erreichen. 10 Kröten kostet das Teil, mal sehen, ob es im Ernstfall sein Geld wert ist. Ich hoffe, ich werde es nicht brauchen... Ich habe heute mit meiner Nachbarin Elisabeth aus Schweden entdeckt, dass wir einen hammergeilen Balkon haben: DAS DACH IST ZUGÄNGLICH!!!! Der WAHNSINN!!!! 360 Grad- RUNDUMBLICK AUF TAFELBERG, Lion‘s Head, Signal Hill, die Stadt, die Berge, den Hafen, HAMMERGEIL!!! Leider ist kein Geländer aussen herum, für nächtliche Parties also eher ungeeignet. Da würde der Bekanntenkreis zahlenmässig ziemlich schnell abnehmen... Aber zum Sonnen einfach unbezahlbar. Ein leichtes Kribbeln kommt dazu, denn die Tür kann von innen, nur von innen, verriegelt werden. Wir ignorieren diesen Punkt mal getrost und ich werde sicherheitshalber mein Fenster immer gaaanz weit aufschieben, dann können wir uns im Notfall à la Spiderman oder wer/was auch immer vom Dach in mein Appartement schwingen. Na, wenn das mal nicht beneidenswert ist! :-) Ich schauen gerade ZDF-Nachrichten 22 Uhr, ich habe ein stehendes Bild ohne Flackern, nur dünne Streifen ziehen sich durch – welch ein Luxus!!!! Am Sonntag habe ich übrigens wieder gemütlich Harry Potter im TV geschaut, hach, schön! Heute morgen bin ich trotz Feiertag 7:45 Uhr aufgestanden und habe mich mit meinem grossen Woolworths-Beutel voll mit Klamotten auf den Weg zum Waschsalon gemacht. Dort habe ich mich wieder mit Stühlchen vor den Salon auf dem Fussweg platziert, und meine am Freitag erstandene Frankfurter Allgemeine (4 EURO!!!!) mit tatsächlich 60 Seiten Miniatur-Schrift reingezogen. Ich glaube, daran lese ich am 1. Juni immer noch?! Es tut so unheimlich gut, mal etwas deutsches zu lesen. Da nun der Winter naht und ich nach meinem täglichen Telefonmarathon eh nicht öfters Bock auf große Party während der Woche habe, habe ich mir nun auch ein Buch zum lesen besorgt, in einem schnuckeligen Buchladen hier in der Kloof Street: „Oliver Twist“ fiel mir in die Hände, mal sehen, ob das Buch so gut ist, wie Bekanntheit. Letzte Woche haben wir ein Teammeeting zu Kennenlernen in der Bar Rafiki’s gehabt, war echt schön. Ich habe nun endlich einen groben Einblick in die Spielregeln des Cricket. Ausserdem gab es lecker Samoosas (Indisch) und gegrillte Calamaris (hmmmmm, my favourite!). Zum Schluss konnte ich meine Kollegen, oder den bis zum Ende durchhaltenden Rest, noch von dem italienischen Likör Fraschelico überzeugen – ein wahnsinns Haselnusslikör, der im Sommer auf Eiswürfel und ansonsten als Dom Pedro mit Eiscreme einfach unwiederstehlich ist!!!!! (Eine ernsthaft Konkurrenz zu meinem über alles geliebtem Dissaronno Amaretto). Da fällt mir gerade etwas ein. Wer hier mal das Glück hat, zu Verweilen und beim Geschmack des Leitungswassers Brechreiz entwickelt – ganz einfach abkochen. Leider reichen meine Chemiekenntnisse für die Erklärung dieses Phänomens nicht aus, aber der furchtbare Chlorgeschmack ist plötzlich verschwunden. Einfach klasse. Somit erübrigt sich der Kauf von recht teurem Trinkwasser... Ich werde hier noch zum Sparfuchs... Beim Shopping-Sonntag bin ich schon artig an allerhand Klamotten vorbeigelaufen. Selbst einen hippen Hut in meinem Lieblingsladen YDE – Young Designers Emporium – für schlappe 25,- Euro (Frechheit!) , habe ich hängen lassen. Das geht ja mal gar nicht?! Muss wohl daran liegen, dass das hier eine andere Halbkugel ist... Jetzt muss ich nur noch die dauernden Treffen zum Frühstücken, Dinner etc. zahlenmäßig in die Reihe bekommen (obwohl ich ja heute morgen ein gutes Frühstück in der Sonne vorm Alberto’s in Form eines rießen Früchtetellers hatte, welches inklusive 2 Tassen Kaffe, einem Tab-Water und Tip (Trinkgeld) gerade mal 4,- Euro gekostet hat). So, nun gehen ich mal schlafen. Unter mir in der Bar wird noch laute Musik gespielt... das stört mich irgendwie gar nicht... Ist wohl eine Art Autobahnersatz, hehe. Morgen früh treffe ich mich kurz vor acht mit einer netten Dame namens Charmaine, um fix auf den Lion’s Head hinaufzuflitzen, 360 Grad-Rundumblick über Kapstadt zu geniessen, wieder runterzuflitzen und danach schnell Duschen und ab auf Arbeit zur Spätschicht. Wow! Mal sehen, ob sich das als feste Aktivität im Terminplaner etabliert. Wer geht schon ins Gym (Fitnesstudio)?? Sobald ich meine Krankenversicherung habe, kann ich übrigens für schnuffige 8,- Euro im Monat in ein Solches gehen. Ich glaube, dafür kann ich in Deutschland gerade mal die große Wasserflasche fürs Spinning kaufen? .... Ich war heute morgen auf dem Lion's Head mit Charmaine. Wahnsinn. Die Stadt war voll in den Wolken und von dort aus hatte man einen super genialen Blick ueber die gesamte Stadt - in weisse Wolken eingetaucht. Nur die Geraeusche der Stadt konnte man vernehmene, gesheen hat man nix!!!! Total komisch. Und es war sehr warm und sonnig dort. Echt krass. Das ist nun mein mittwochlicher Morgenspaziergang. Feste gebucht fuer jede Woche. Schoen. Ich habe huet auch gleich mein Tagessoll in den ersten 50% der Arbeitsstunden geschafft. Ich hoffe, das laesst nun nicht so sehr nach... Grins. Perfekt! Ach ja, und ich bin heute mit Achim auf Arbeit gelAUFEN. Er hat einen ganz tollen Weg mit Abkuerzung - durch das Gelaende des Mount Nelson Hotels hindurch - dem teuersten Hotel der Satdt. Cool. Nun habe ich das ganze mal von Innen gesehen, sonst sieht man imme rnur die PAlmenallee durch die riesen Eingangstore, jetzt bin ich durchgelaufen. Cool. Und sicherer als der andere Weg surch den PArk. So, das mal fuer zwischendurch Liebe GRuesse aus dem Call Center MArlen

20.6.07 11:01


Aller Anfang ist schwer...

Also, ich fühle mich wie zu DDR-Zeiten... ich habe zwar einen TV. Was aber nicht heißt, ich hätte ein Fernsehprogramm. Was als Standard über den Bildschirm flattert, ist unter aller Sau! Da ich weiß, dass ab 19 Uhr ZDF über einen Channel zu haben ist, habe ich meinen Stuhl vor den Schrank gerückt und die Antenne so lange in alle Richtungen verwurschtelt, bis ich diesen Kanal gefunden hatte. Ton 1A, Bild eine glatte Fünf! Mist. Mittlerweile habe ich ein akzeptables Bild erdreht. Dafür stand ich bestimmt 20 Minuten auf dem Höckerchen. Der Schwierigkeitsgrad erhöht sich im übrigen dadurch, dass meine Person auf dem Stuhl Einfluss auf den Empfang hat und sich beim Absteigen vom Stuhl das Bild ändert. Klasse! Aber was tut man nicht alles für ein wenig Heimatgefühl...

Ansonsten ist aller Anfang recht schwer. Momentan kenne ich noch nicht allzu viel Leute. Prevesh ist einer der wenigen, die partymäßig meinen Geschmackn treffen. Deswegen geht noch nicht so viel diesbzgl.. Vorhin war ich mit zwei netten Mädels in meinem Lieblingsrestaurant „Chef Pon’s Asian Kitchen“. Beide wollen früh zu Bett gehen. Ich bin also wieder zu Hause. Ich schaue stolz mein erdrehtes ZDF. Wisst ihr, was Samstags abends auf ZDF läuft? Nein? Carmen Nebel. Oh mein Gott. Gerade kam was über Riverdance. Dafür kann ich mich ja noch begeistern. Nun läuft Andrea Berg. Ich glaube, ich sterbe. Gut, dass ich mein Notebook dabei habe. Gestern war ich übrigens im Kino. Das ist an üblichen Freitagen eigentlich entweder die „Vorspeise“ oder ein No-Go...

 

Heute (Sonntag) bin ich mit Elisabeth, meiner Nachbarin aus Schweden, zum African Market gelaufen. Der Wahnsinn. Ich glaube, ich bin in den 6 Monaten letztes Jahr nicht so viel gelaufen! Meine Wohnung liegt an großen bzw. beliebten Strassen, hier ist man zu zweit total sicher. Nach dem Marktbesuch haben wir uns ein nettes Plätzchen in der Sonne im Newscafé gesucht, ein Körnerbrötchen im Delikatessenladen „Giovannies“ geholt (Körnerbrötchen gibt es hier sonst nicht, alles an Brotähnlichem ist zuckersüß und butterweich). Danach haben wir uns mit Prevesh und Wasu getroffen. Ein total schöner Tag. Was habe ich davon. Natürlich. Gleich mal den ersten Sonnenbrand. Ich weiß nicht, was die Südafrikaner mit der Ozonschicht gemacht haben oder ob die Luft hier am Kap einfach nur so klar ist... Wahnsinn! In Preveshs Zweisitzer sind wir dann zu dritt zurück gefahren Das ist weniger zu empfehlen. Ich habe zwar meinen Sonnenbrand auf der Stirn gekühlt und ein kostenfreies Facelifting inkl. neuer Frisur bekommen, weil ich auf dem Mittelsteg saß und unerheblich aus dem Cabrio über die Frontscheibe herausgeragt habe, hehe. Ist eine ganz schön verkrampfe Haltung! Polizei war Gott sein dank keine da. Trotzdem ist es insgesamt angenehmer, zu acht in einem normalen PKW zu fahren – finde ich jedenfalls... Abends haben wir bei Prevesh mit lecker Kauai-Thai-Vegi-Wrap Harry Potter geschaut. Nun liege ich auf meinem Bett. Mein Nacken brennt. Ich bin müde.

 

Heute (Montag) ist ein eher typischer Wintertag, d.h. etwas zu kühl für Flip Flops plus dünnem Pullover aber zu warm für feste Schuhe und Jacke. Mein rotes Gesicht kann sich erholen. Ich bin früh aufgestanden und im Internatcafe verschwunden. Zufälligerweise arbeitet meine Ex-Kollegin und liebe Freundin Wardah um die Ecke und wir haben uns zum Kaffee getroffen. Sie hat mir ihren Wagen gegeben, so konnte ich fix einkaufen fahren. Ich muss echt sagen, ich fahre Linksverkehr mittlerweile sicherer als Rechtsverkehr????? Als ob ich in den vier MOnaten in Germany nie Auto gefahren wer? Genial! Im Garden Center habe ich gleich per Zufall meinen anderen Ex-Kollegen und lieben Freund mit seinem Sohn getroffen. Er wohnt bei mir um die Ecke. Hach, ich liieebe es! Cape Town ist eigentlich nicht größer als Jena. Die Kommunities haben ihre Ecken und dort läuft man permanent Freunden, Bekannten und zumindest bekannten Gesichtern über den Weg. Im Moment liegt ein weißer zarter Nebel über Cape Town, als ob es gleich anfangen wollte, zu schneien?! Ich schreibe ein paar Emails und warte auf meinen Mietwagen für die nächsten 2 Wochen. 

 

Es ist 11 Uhr morgens, mir knallt die Sonne auf den Rücken. Heute sollen es 27 Grad werden, fühlt sich schon so an. Gestern war auch ein super warmer Tag, allerdings windig. Heute (Donnerstag) fange ich erst 12 Uhr an. Ich konnte schön mit Prevesh kuscheln und laaange ausschlafen. Ich bekomme heute die Einweisung in mein Team und meine zukünftige Arbeit. Gestern war der erste Tag. 5 neue Leute fangen an. Ein älteres Päärchen, die schon ein Guesthouse in Tableview haben und zwei jüngere, die wegen des Partners hierher gekommen sind und natürlich ich. Der erste Tag war sehr interessant. Die Leute sind nett, der Altersdurchschnitt sehr niedrig, die Atmosphäre entspannt. Natürlich ist die Arbeit hart. Mit Bonus, Überstunden- oder Abends- bzw. Samstagszuschlag kann man auch ganz gut verdienen. Mal sehen, wie das läuft. Eine Mitgliedschaft im Fitnessstuio für 8 Euro ist drin und es gibt seit kurzem einen „Beach-Wednesday“, d.h. der Mitwoch kann bezahlt frei genommen werden, um auszuspannen. Das gilt nur für Vollzeitkräfte, weil 5 Tage nacheinander 8h Durchtelefonieren dich voll umhaut. Das Management rechnet damit, dass so insgesamt effektiver verkauft werden kann. Mal sehen. Das gilt leider erst nach 2 Monaten Betriebszugehörigkeit. Es gibt hier kostenfrei Wasser, Tee und Kaffee. Die geben sich schon Mühe, es den Call Center Agenten leichter zu machen. Mir ist aufgefallen, dass ziemlich viele hier Rauchen. Ich hoffe mal, ich lasse mich nicht anstecken. Bei dem Gehalt sind die eigentlich preiswerten Zigaretten plötzlich ganz schön teuer, haha. Ab Montag fange ich sicher richtig an, zu telefonieren. Mal sehen, was nach der ersten Woche mein Kopf sagt. Prevesh fliegt am Freitag für 10 Tage nach China/Shanghai und andere Orte. Ich vermisse ihn jetzt schon. :-) Seine Wohnung ist langsam fertig, dieser China-Trip gebucht, er wird etwas entspannter. Die letzten Tage hatte er sichtlich Mühe, mich in seinem Zeitplan unterzubringen und sich gemütlich am Abend zu entspannen. Das wird gerade wieder besser. Schön! Seine Familie brütete gerade eine Grippe aus, ich hoffe, das springt nicht auf mich über... Übrigens habe ich nun für 2 Wochen ein Auto. Erst einen Mazda, nun einen Opel. Die Studenten-Autos hier sind echt krass. Wie sehr ich doch die Servolenkung unseres Mitsubishis vermisse... Der Schaltweg beim Opel ist total kurz- das fetzt! Ansonsten ist er nicht mehr so ganz i.O.. Ich bin bei 40 im 4. Gang und bei 60 im 5. Gang geahren. Bei 80 ist er schon bei über 2.500 Umdrehungen. Ausserdem geht die Tankanzeige nicht. Dem Vermieten zufolge, sei der  Tank anfangs voll gewesen, ich solle nach spät. 500 km nachtanken. Jaja, wer’s glaubt... Ich tanke morgen voll, mal sehen, wie viele Liter fehlen. Hier versucht ja jeder zu sparen und zu besch.... Das Autoradio habe ich gleich mal rausgenommen, damit das nicht jemand anderes macht, der das Auto gar nicht gemietet hat. Hihi. Naja, 2 Wochen wird er ja wohl schaffen, mein Süßer. Danach werde ich erst einmal für 2 Monate ohne Auto versuchen, mal sehen, wie das klappt. Wenn dann nach Visa-Erledigung das erste Geld kommt, kann ich ja noch mal über einen Autokauf nachdenken.

Ich habe vorhin mein Zimmer „aufgeräumt“. Reg, Karins Mann, kommt nachher mit einer Horde Typen vorbei, die wegen Ungeziefer sprühen. Eine Mini-Kakerlake habe ich schon entdeckt. Aber in den 6. Stock verlaufen die sich eh nicht so sehr. –Gott, ist mir warm, was für ein Herbst!!!

Auf Arbeit kann ich übrigens Internet und sogar das Skype-Telefon benutzen. Es ist jedoch zu diesem Zweck nur ein PC freigeschalten, damit man auch wirklich arbeitet. Also bin ich eher nicht jeden, sondern viel. Jeden 3. Tag im Internet. Habt also etwas Geduld. So, ich gehe nun auf Arbeit. Mann, dann bin ich um neun zu Hause, na toll.

 

Es ist nun 21 Uhr. Ich bin platt! Bis auf Ausnahmen habe ich heute 7 Stunden zwei meiner neuen Kolleginnen beim Telefonieren zugehört. Ich fühle mich sehr an die Beraterzeit erinnert: gleiche interessante, lustige oder nervige Situationen, gleiche Antworten, gleiche Ausreden, gleicher Stress. Das kann ja was werden. Besonders stressend ist, den ganzen Tag einen Kopfhörer auf dem Ohr kleben zu haben. Das empfinde ich als sehr unangenehm! Mir schwirrt der Kopf. Ich habe Tunnelblick. Wahnsinn, nur vom Zuhören.  Morgen fange ich an zu telefonieren. Das Schöne ist, etwas zu tun zu haben. Ich hasse es so dermaßen, ohne Aufgabe zu Hause zu sitzen. Was mir auch gefällt, ist das Verpflegungsangebot. Kaffee, Tee und Wasser hatte ich ja schon erwähnt. Dazu kommen noch Süßigkeiten und v.A: die Mini-Bar, an der eine nette Lady bis 16 Uhr allerhand Sachen preiswert verkauft, außerdem gibt es jeden Tag ein Mittagsspezial. Heute z.B. Chicken Curry. Ich habe einen großen Thunfischsalat für 12 Rand (1,30 EUR) gegessen. Mit meinem geschrumpften Magen habe ich den noch auf Mittag und Abendessen verteilt. So wird erfolgreich gespart. Das lerne ich hier definitiv – Autos fahren und Geld sparen!!! Grins. Nächste Woche haben wir übrigens ein Teammeeting. Da geht es abends nach 20 Uhr Dienstschluss im Asian Kitchen Abendessen (Juhuuuu! Mein Lieblingsrestaurant), danach zum Feiern noch irgendwo hin. Und Calls United übernimmt bis zu einer gewissen Höhe die „Spesen“.

 

Gestern abend habe ich von meiner eh schon kleinen Pizza nur zwei Stück gegessen. Prevesh hat den Rest wie immer aufgegessen, mit der Erklärung, nichts verschwenden zu wollen. Aufgewärmtes wird ja nicht gegessen! Dafür ist man(n) zu fein. Da hilft auch das Argument nicht, dasss es teilweise beim Aufwärmen besser schmeckt. An seine Putzfrau wollte er es aber auch nicht geben. Das käme gar nicht in Frage. Komisch. Verstehe ich nicht. Wir sind schon aus dem Restaurant raus gegangen und haben die Reste dem armen Auto-Bewacher gegeben. Ich weiß leider nicht, ob das nun eher Preveshs Eigenart oder eine weit verbreitete Art ist... Die Putzfrau in Preveshs und Malons Haus putz div. Sachen übrigens täglich. Zum Beispiel das Bad. Darüber regte sich Prevesh gestern auf. Als Natasha dann sagte, die Putzfrau langweile sich sonst, weil sie ja nicht den ganzen Tag was zu tun hätte, fragte ich erneut, warum jemand eine 5-Tage-die-Woche-Putzfrau habe , wenn er sie nicht braucht. Tja, die Erklärung von Prevesh: Sie können es sich leisten und die Putzfrau braucht nen Job. Naja, die Arme ist bestimmt keine 25 Jahre und wohnt die Woche über auf dem Grundstück in einer Art Gartenlaube. Nur am Wochenende geht sie nach Hause. Sie hat ja hier niemanden, mit dem sie reden kann. Das ist pure Isolation! Was macht sie in ihrer 3x4 Meter Laube, wenn sie nicht im Haus putzt, bügelt, wäscht??? Ich finde das krass, aber aus ihrer Sicht wahrscheinlich der Luxus pur. Komische  Welt, Gegensätze direkt nebeneinander.

 

Im Übrigen schaue ich gerade wieder ZDF. Dass da Bild kaum funktioniert, macht nix, wie immer schaue ich nicht TV, sondern höre nur und bin nebenbei beschäftigt. Ach ja, und mein Zimmer riecht leicht nach irgend etwas, was man nicht als unangenehm bezeichnen kann, die „Kammerjäger“ waren ja heute mittag da. Es wurde, soweit ich feststellen konnte, auch nichts geklaut (ich habe ja auch auf Reg’s Anweisung vorher alles Zeugs in Schränken verstaut. Hehe). Jetzt laufen Nachrichten – wie angenehm!

 

Ich hoffe, euch allen geht es gut. An den eine oder anderen muss ich schon immer mal denken, v.a. an meine lieben Freunde, einige Kollegen und natürlich meine Familie. Ich hatte schon mit einigen seit ein paar Monaten in Kapstadt lebenden jungen und älteren Menschen gesprochen. Die Meinungen sind sehr unterschiedlich. Teilweise sehr niederschmetternd. Ich springe bisher immer zwischen nur ein Jahr hier bleiben und doch 3-4 Jahre hin und her. Also, es ist immer noch sehr spannend. Aber ich bin ja auch erst eine Woche hier.

 

Ach ja, meine Adresse... Ich habe erfolgreich eine Postkarte aus Paris erhalten! Sie wurde nicht geklaut. Das System ist hier sehr einfach. Unten am Empfang steht ein Korb mit allerhand Briefen oder sonstiger Post drin. Jeder nimmt sich, was er denkt, nehmen zu müssen. Einige Briefe liegen schon die ganze Woche dort. Also, wenn mir jemand etwas zusenden möchte, bitte nur an diese Adresse, wenn es nichts ausmachen würde, wenn es nicht ankommt!

Ansonsten bitte an

 

Calls United

Marlen Böhm persönlich

Vrede Street 6-8

8001 Cape Town

South Africa

 

Es ist übrigens immer noch voll warm. Wenn der Drei-Tage-Rhythmus vom letzten Jahr noch existiert, müsste es morgen etwas schlechter werden, weil es drei Tage sehr sonnig und warm war. Dann am Wochenende für 3 Tage wieder schön.

 

Viele liebe Grüße aus der Kloof Street!

Marlen

24.4.07 09:42


Birthdayparty 16.09.2006

Karin invited us to her house in Durbanville. She's a big house with about 1000 rooms :-). The property's really nice and always full of people, especially this evening we've been about 30 or 35 guys! Great!!!!!! Food was delicious (of course - just as always and also just as in Germany - tooooooo much!)

Zum Reinfeiern waren wir in der Orchard Bank in der Long Street, eine nette Bar mit Dancefloor. Danach gings zum Cubana in Green Point. Die haben hier - wie so einige andere CLubs auch - die Macke, einen auf Chic machen zu wollen und lassen nur Leute in schwarzen Lederschuhen rein. Frank hatte zwar teure Schuhe an und sah auch sonst sehr chic aus, aber rot-weiss ging eben gar nicht und die netten Bouncer (Tuersteher) wollten ihn nicht reinlassen. Da Prevesh schon im Cunbana war, hat er einfach seine Schuhe ausgezogen, Kerstin & ich haben sie zu Frank nach draussen geschafft, er hat sich "umgeschuht" und wir sind wieder rein! Silly!!!!! Ehrlich, die haben hier ne Macke, was das angeht! Egal, wie man sich benimmt oder sonst so aussieht, wenn man die richtigen oder falschen Schuhe an hat, ist die Sache gebongt. Billige Kunstlederschuhe sind dann besser als teure nicht schwarze Lederschuhe. Crazy!!!! Den Spass gibt's auch im Tiger Tiger, im Hemisphere u.v.a.. Einige Jungs hier haben dauerhaft schwarze Schuhe im Kofferraum - fuer alle Faelle! :-)
27.9.06 11:28


Abseiling - die Erste

Abseiling - die Erste

Am Samstag morgen war Abseiling angesagt. Fuer 10 Uhr hatten wir uns angemeldet, um mit Abseilafrica (www.abselafrica.co.za) 112 Meter Tafelbergsteilhang anzusehen. 9:10 Uhr ins Haus geschneit, schnell umgezogen und mit 5 Minuten Verspaetung 9:20 Uhr los, um Jens-Uwe und Kathrin aus dem Cat&Moose Backpackers abzuholen. Frank, mein Mitbewohner, wollte eigentlich auch mit. Er war wegen meines spaeten morgendlichen Erscheinens jedoch verunsichert und sass noch relaxt am Fruehsteuckstisch. Er wollte evtl. nachkommen. Von der Cable Station am Fusse des Tafelberg fuehrte eine Schlange von parkenden Autos Richtung Zentrum. Wir stellten uns also fleissig an und liefen zur Cable Station. Hier ging mal was richtig schnell?! Trotzt massenhaft Touris waren wir nach ca. 15 Minuten im Cable Car und es konnte losgehen.

Ca. 1.080 Meter sollte der Tafelberg hoch sein. Bisher war ich ja nur auf dem Lions Head, welcher ca. 670 Meter hoch ist. Das Cable Car war angenehm gefuellt und ein Guide erklerte uns, dass sich nun der Boden in der Gondel drehen wuerde. Toll. 360 Grad Rundumblick ¡V ohne sich zu bewegen. Kein Wunder, dass die Leute hier so dick sind. Grins. Das Ding hat wohl uebrigens Siemens oder so entworfen. Na muss ja, wenn¡¦s was beeindruckendes und zuverlaessiges ist.
In Null Komma Nichts war die Gondel oben an der Station angekommen. Schweizer Flugzeuge (oder Oesterreicher???) haben netterweise einen Bogen um die Seile gemacht. Von oben hatten wir einen hammer Ausblick auf Kapstadt! Da das Wetter sonnig und klar war, konnten wir auch weit bis zu den naechsten Bergen sehen. Ausserem konnten wir unter uns fleissige Wanderer beobachten und uns schon mal einen Eindruck vom ''Wander''weg zum Tafelberg machen. Naja, Steilhang bleibt halt Steilhang. Wer Hoehenangst hat, sollte lieber schwimmen gehen! Jedenfalls kamen wir oben an und das Abseilingteam bereitete auch schon alles vor. Ein nettes Maedel aus Grossbritannien wollte sich auch an den Abgrund wagen. Wir sollten in 2er Gruppen abseilen, also Jens-Uwe und die Englaenderin und Kathrin und Ich. Uneigennuetzigerweise wollten Kathrin und Ich Jens-Uwe den Vortritt lassen. Man weiss ja nie, was die Leute von Abseilafrica am Anfang so vergessen (Seile? Haken??). In 11 Jahren sei hier uebrigens noch nie etwas Schlimmes passiert. Auf meine Frage, was in den 200 Jahren davor so alles an Leuten umgekommen ist, haben die Leute nur gegrinst. Bleibt wohl ein Geheimnis.
Wir alle bekamen nette Gurte um die Hueften und Beine und Jens-Uwe und die Britin durften chice Helme aufsetzten. Danach kletterten wir ueber die Absperrung Richtung Felskante. An Seilen am Felsen angekettet (Opfergaben???) schauten Kathrin und Ich den anderen beim aengstlich werden zu. Beide hatten sich in ihre Seile eingeklingt und standen mit dem Ruecken zum Abrund. So wohlig war den beiden scheinbar nicht. Dann ging es aber los und nach 15 Minuten durften Kathrin und ich loslegen. Also zogen auch wir nette dicke uebergrosse Lederhandschuhe an, stellen uns mit dem Ruecken zum Abgrund und hakten unsere Gurte ein.

Mit den Fuessen direkt an der Felskante stehend sollten wir dem Seil vertrauen und uns zuruecklehen. Damit haben wir uns aber etwa Zeit gelassen, muss man ja geniessen, so ein Gefuehl?! Nee, nee. Das widerstrebte mir ehrlich! Nur an einem 1cm dicken Seil haengend und hinter mir nix als Luft und Abgrund einfach so zuruecklehnen??? Ging dann aber doch, wobei mir ernsthaft mulmig war! Einige Zuschauer hatten sich ueber uns versammelt und schauten uns zu. Kathrin kam sich vor wie im Zoo, ich schrie nur ''Don't do that! Don't do that''¨. Amuesiertes Lachen von oben... na wenigstens Einige, denen gerade zum Lachen zumute waren. Kathrin war das auch nicht geheuer. Eigentlich hat sie ja leichte Hoehenangst. Weiss nicht, in welcher Tasche sie die fuer de 20 Minuten versteckt hatte???

Mit Kaffebohnenschritten bewegten wir unsere Fuesse den Fels hinunter, die Guides machten von oben fleissig Bilder von unseren entsetzten Gesichtern! Nachdem wir nach scheinbar 5 Minuten 50 cm weiter unter am Hang waren, sollten wir das Seil loslassen und die Haende in den Himmel stecken und dabei gluecklich aussehen?! (Das Seil war doppelt gesichert). Nach einiger Ueberlegung trauten wir uns und fuehlten uns dann auch gleich viel sicherer. Die Kaffebohnenschritte wurden langsam groesser und endeten in kleinen und bald groesseren Spruengen. Die Aussicht war atemberaubend. Fels direct vor der Nase!! Nein, wirklich, die Aussicht - egal wohin - war klasse!!!!!!!! Und das Abseiling machte langsam echt Spass.
Kathrin, die leicht unter mir abseilte, klang ploetzlich gar nicht amuesiert und meinte, der Felsen hoert auf?! Was schon fertig? Fehlten da nicht noch ein paar Meter? Tatsaechlich, der Felsen war zu ende! Muss wohl ein Fehler in der Routenplanung gewesen sein??? Nein, der Typ meinte ja, wir sollen Bescheid geben, wenn wir die Ueberrschung sehen. Nett. Wirklich nett. Also nun wortwoertliches Abseiling! Juhuuuuuu!!!! Das war cool! Megagenial!!!!!! Einfach in der Luft rumbaumeln! Das war ja schon beim Skydiven so amazing!!!!!! Nochmal den Ausblick geniessend, liessen wir uns herab und hatten wieder festen Boden unter den Fuessen! Ein Guide empfing uns und wir konnten uns zu den anderen Beiden gesellen, um auf dem letzten Stueck des schwierigsten Wanderweges zum Tafelberg - dem Indian Fenster (Afrikaans) - wieder nach oben zu klettern.

Uns kam gerade in Touri von unten entgegen. Ich wollte noch scherzen und sagen, der Wanderweg geht nun am Seil weiter, als ich merkte, sass das Frank war. Er hatte sich dann doch entschieden, hinterherzukommen und per Zufall gleich den schwersten Wanderweg gefunden. Wir gingen zusammen mit ihm aufs Plateau und genossen erstmal ein lekker Mittagessen draussen in der Sonne. Anschliessend wanderten wir noch ein wenig auf dem Tafelberg herum. Die Sonne schien den ganzen Tag, mein Gesicht hatte schon langsam Warnfarbe. Regelmaessig kamen uns Laeufer mit Startnummer entgegen. Schliesslich fragten wir jemanden, was hier am Start ist. An diesem Tag fand die Grosse Wanderung vom Cape Point zur Waterfront statt. Dabei geht¡¦s ueber die Berge von der Kapspitze ueber den Tafelberg und das Plateau und die Laeufer (Wanderer) lassen ganze 80 Km hinter sich!!!!!! Krass! Wuerde ich auch gerne mal machen! Wir mit unserm Tourischritt konnten da nicht mithalten. Ich galube, wir ganze 4 Km zurueckgelegt???
Nachmittags haben wir uns noch einen Kaffee gegoennt und die Red-Winged-Starlings (Stare) haben wir mit Maria-Keksen auf Trab gebracht, bis wir von einer dunkelblau schimmernden Wolke umringt waren und schoene Portraitfotos machen konnten.
Fuenf Uhr sind wir mit dem Cable Car wieder runter gefahren und haben uns abends noch fuer Abendessen und Opium (das ist hier ein netter Club, nix zum Inhalieren, well, also nicht nur zum Inhalieren) verabredet.
Ein schoener Tag! Abseiling muss ich jedenfalls nochmal machen. Denn gerade, als die Spruenge etwas grosser wurden und ich ein Gefuehl fuer das Seil und das Rumhanengen vor einer Felswand entwickelt hatte, war das Abseiling schon vornbei! Das muss also nochmal. Abseiling - die Zweite folgt!!!!!!
C U!
31.8.06 13:45


Halbzeit & Winelands

Hello Hello Hello!!!


Jetzt komme ich endlich mal dazu, euch zu schreiben! War ja letzte Woche auf Gardenroute und davor ab Mittwoch (09. August, ist hier Frauentag und ein NATIONALER FEIERTAG!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!  ) mit meinem Freund in den Winelands unterwegs. Diese Woche ist auf Arbeit echt viel zu tun... Mann-o-Mann. Der Jahresabschluss hier steht an. Man hat den Ernst der Lage erkannt und sich professionelle Hilfe geholt. Das Unternehmen Enablis, welches jaehrlich einen Preis fuer die besten Jungunternehmen vergibt (Diesen preis hat UniNet ja erhalten), greift nun beim ersten Jahresabschluss, der geprueft wird, unter die Arme. Neben mir sind  noch 3 huebsche junge indische Studenten von der hiesigen University am Start , die – nur fuer eine Woche – haufenweise Dummbrotarbeit machen und Buchungen aus dem jahr 2005 berichtigen. ENDLICH mal Ordnung hier im Laden!!!! Ausserdem ist eine zweite deutsche Praktikantin hier, die sich um die Internetseite kuemmert. Juhuuu! Mann hat mich erhoert!!! Sie studiert IT und befasst sich hauptysaechlich mit Internetstruktur. Dann wird mal endlich jeder finden, was er sucht auf dieser Homepage. Ich hatte, glaube ich, nach der teelfonnummer gesucht und habe alle Seiten durchgeklickt, bis ich irgendwann fuendig wurde. Macht ja fuer Kunden oder potentielle Kunden nicht so den Hammer Eindruck... Hatte ja schon mehrfach Sachen angemeckert, deren Beseitigung bzw. Verbesserung daran scheiterten, dass keiner wusste, wer dafuer zustaendig ist und dass eigentlich sowieso keiner Zeit dafuer haette!!! Nee, nee, nee!!! Hier kommt richtig Bewegung in den Laden. Cool! Lustig war, dass Nora, die Praktikantin, am Anfang auch Inhalte wie Organigramm, Unternehmensstruktur etc. in die Homepage einbauen wollte und die Chefs danach gefragt hat. Sie meinte zu mir, erst sei sie zu Mulweli – Chef Nr. 2 -  gegangen, wo ich dann meinte, ja der weiss nix. Darauf hin hat sie nur genickt und gelacht. Anschliessend sei sie zum 1. Chef David gegangen, wo ich wieder meinte, ja, der weiss mehr aber eigentlich auch nix. Darauf hin lachte sie noch mehr und wir wussten, dass wir uns prima verstehen. Ehrlich! Mittlerweile habe ich mir ein Bild uebr die Eigentuemerstruktur der zwei Unternehmen gamcht, die ja lt. Hiesigen AussaGEN NUR EIN EINZIGES Unternehmen seine und eigentlich ja gar nicht JQE und Microzone sondern UniNet heissen. Musste erst saemtlich Orner hier durhcwuehlen, um brauchbare Informationen zu finden!
Nora ist uebrigens, wie so einige andere Maedchen nach mir auch - ebenfalls in der ersten Woche gleich ueberfallen worden. Sie hatte allerdings einen zusammengerollten A4-Block in der Hand und Karatekenntnisse (Und Nora ist etwas kraeftiger). Dem Typen hat sie im Affekt eins mit der Papierrolle ueber den Schaedel gezogen und ihm gegen’s Schienenbein gelatscht. Damit war Ruhe. Allerdings meinte sie noch, Suedafrika ist wesentlich schlimmer als Harlem, die Bronx etc.. Also Respect Respect (aehm Respekt).
Das Wetter hier laesst sich momentan als angenehem warm bezeichnen. Teilweise viel Wind und im Grossen und Ganzen drei Sonnentage mit Affenhitze im Auto und dann ein Regentag. Ist also sehr angenehem hier!!! Und es faengt an zu bluehen! Im „Dezember“, TRAUMHAFT! AMAZING!!!!!! Bin ja schon gespannt, wie das dann erst aussieht, wenn es richtig Fruehling ist?! Hier gibt es das Namakwaland, eine Wueste, die im Fruehlinhg wie ein riesiges Blumenbeet aussehen soll. Da mache ich auch noch hin!!! Hier gibt es sooooo viiieeele tolle Sachen zu entdecken!!!!!!!

Die Winelands hier sind uebrigens traumhaft. War ja am 4. August mit ca. 15 Studenten (alle von World of Xchange) und mit Karin, unserer lieben Betreuerin, in den Winelands unterwegs. Haben eine Fuehrung im KWV – einer der bekanntesten Weinkellereien - gemacht und uns verschiedene andere Weingueter angesehn und teilweise dort einfach faul eine Stunde in der Sonne auf der Wiese gesessen. Sehr schoener Tag. Kathrin hat zwischendrin nochmal die Spannung erhoeht, als ihr Fiat nach 2h Licht anlassen ueberhaupt keine Geraeusche mehr von sich gegeben hat. Karin ist dann mit losgefahren und hat uns zwei nette Typen mit Starterkabel aufgegabelt. Die haben sich dann mit einem Hinweis auf die vielen huebschen deutsche maedels bedankt?! 

 

Im Weingut Spier, mit halben Vergnuegungspark dran, haben wir den Abend verbracht und uns Cheetahs angeshen, unsere Gesicher mit afrikanischen Mustern verzieren lassen und lekker Kaeffchen getrunken.
Mit meinem Freund bin ich am 10./11. August nochmal in die Winelands. Diesmal mit einem besonderen Highlight: Im Home Affairs Office in Bellville wollte ich noch meine Visa Extension abholen. Dort ahben wir dann eine Stunde gewartet und Sven konnte sich von der suedafrikanischen (insb. Farbigen oder Schwarzen – ich bin nicht rassistisch, aber das ist hier wirklich so, ohne quatsch!) Arbeitsmoral beeindrucken lassen. Eigentlich standen an den Schaltern ueberall nur die Kunden. Hinter dem Schalter war es meistens leer. Manchmal kam einer, ist aber nach 1-2 Minuten auch schon wieder verschwunden! Dann sind ueberall die Beamten rumgelaufen. Hin und her, hin und her. Ob die in Ziel hatten oder nur zum Schein so rumgelaufen sind, konnten wir nicht wirklich feststellen. Vielleicht wollten sie sich nur die Fuesse vertretn oder kaffe holen – der gemuetliche Schritt lies dies jedenfalls vermuten.  Naja, nach ca. 1,5 h hatte ich meine Visverlaengerung und ab gings wieder auf der Vortrekker Road Richtung Sommerset West. Von hier die Vier-Paesse-Fahrt nach Franschhoek und Stellenbosch, vorbei an den Talsperren und mitten durch die berge. Alle 500 Meter haelt man and der Strasse an, um auszusteigen, die Landschaft zu geniessen und Pics zu machen. Echt kein Vorwaertskommen!!!!!

 

 

Koennte man eigentlich gleich laufen!!! Haben in Paarl in der bekannten KWV Weinkellerei lecker Weine verkostet (nebenbei bemerkt, war der Fahrer hihi) und habe einen Creamlikoer und einen Weinliokoer gekauft. LEKKER! Mit der netten Dame bei der Verkostung haben wir so schoen erzaehlt, dass sie uns hat viel mehr Weine verkosten lassen, als eigentlich im Preis (von 15 Rand, d.h. ca. 1,80!!!) inbegriffen. Die eigentliche Weine kann man ja hier ueberall im „Kaufland“ (Pick’n Pay) erwerben. In Stellenbosch in den Winelands haben wir dann im Hotel D’Ouwe Werf (http://www.ouwewerf.co.za) uebernachtet, dem aeltesten Gasthaus Suedafrikas! Koennt ja mal schauen. Der Laden ist voll der Luxus! Kamen uns beim Eintreten ins Hotel total komisch vor, mir unserem Globetrotter Style. Aber die anderen Deustchen beim Fruehstueck sahen auch aus wie wir. Ist fuer uns mit 40 Euro Person/Nacht eben normal. Die Suedafrikaner, die hier im Hotel rumspringen, sind alle teuer gestylt. Echt ein Unterschied. Das Fruehstueck war uebrigens der Hammer! Genau das richtige fuer mich! Haufenweise frische Fruechte, Muesli, Cron- und Bran Flakes, Joghurt, KAFFEEEEEEE, O-Saft... Hmmmmm LEKKER! In Suedafrika gibt es uebrigens kaum herzhaftes Brot oder Broetchen, sow ie wir das kennen. Hier sind die Brotscheiben entweder wie Toast – in allen varianten, die man sich so denken kann, oder es aehnelt eher dem Ruehrkuchen. Beim Fruehstueck gibt’s dann also Ruehrkuchen mit Butter und Schinken?! Na, wenn das nichts ist?!  Selbst beim Italiener kommt lecker Ruehrkuchen als Vorspeise auf den Tisch. Na, dann kann man sich ja toll auf das Main Dish einstellen... Nee, nee... In Cape Town sind die Deutschen ja so im Ueberfluss, hier gibt es wenigstens wenige Laeden mit richtigem Brot und richtigen Broetchen (die man nicht auf Erbesengroesse zusammenpappen kann und wo der Zuckergehalt bei 10% liegen muss). Im Gardens Center, nearby where I live, is even a German Boutchery. Hier gibt es Sauerkraut, Suelze, Spaetzle, Eisebein, Senf, alles an deutscher Wurst und Fleisch und auch richtiges frisch gebackenes Mischbrot und Vollkornbrot. Toll!

Heute abend gehen wir vier (Sven und Kathrin und Jens-Uwe) auf den Signal Hill, schauen uns den Sundowner (ja, hier sagt kein Schw... Sunset?!) an und werden dazu lekker Weine trinken. Da ich meinen lieben Leutchens heute morgen einen Mietwagen verschafft habe – ein cooler Golf I „City Golf“ oder auch liebvoll „Chico“ genannt (coole Kiste), muss ich jetzt auch nicht selber fahren sondern kann mich hemmungslos besaufen!  Nee, nee, so, wie mein Kumpel faerht, muss ich da schon aufpassen. Grins (Hallo Uwi  ).

Gestern waren wir im Asian Kitchen lecker Happi happi machen und sind dann mit Chilliy oder Curry-Flamme im Mund auf den Signal Hill und zur Cable Way Station, um uns Cape Town im Dunkeln von oben anzusehen. Chic chic!!!
Demnachst steht uebrigens wieder Skydiven an. Nach dem netten ersten Sprung in Deutschland im Fruehling nun der Zweite. Diesmal an der Kueste ueberm Ozean statt ueber nettem Geraer Umland. J. Wird der Hammer. Kostet hier aber immer noch um die 120 Maeuse. Naja.... Frau goennt sich ja sonst nix (oder nur manchmal... Na, eigentlich oefters. Hehe)

Gardenroute war uebrigens toll. Dazu in den naechsten Tagen mehr auf `ner extra Seite. Bis spaeter!

22.8.06 14:02


Mitternachtsbaden, Sterne gucken und Casino

Das Truebsalblasen an Sam- und Sonntagen neigt sich dem Ende zu… Endlich eine Seele, die ebenfalls auf unternehmungslustige Freunde wartet und gerne etwas draussen unternehmen moechte, egal ob Sonne oder Regen! Ich glaube, ich habe nun an zwei Tagen soviel von Cape Town und der Umgebung gesehen, wie in den ersten 1,5 Monaten zusammen!!!

Prevesh 

Sonntag 12 Uhr sind wir zum Franschoek Bastille Festival gefahren. Ein suesses kleines Oertchen in den Winelands. Nach lekker happi-Happi haben wir per Auto die ganze Umgebung erkundet - wunderschoene Berge!!! Atemberaubende landschaften und Blumen. leider gibt es kaum Wanderwege. Hiking ist nicht. Dann weiter zu den Straenden, bei Sonnenuntergang und im Dunkeln... Echt sehr schoene Fleckchen Erde hier!!!!

 

Nach Abendessen in der Waterfront hatte keienr Lust, nach hause zu gehen. Also ab zum Cable Way Richtung Tafelberg. Hier oben standen 4-5 Autos im Schutze der Dunkelheit und Einsamkeit. Was die Leute darin wohl getrieben haben????? Von hier oben hat man einen atemberaubenden Blick ueber die Stadt!!!!!!! Und weil es dunkel ist, sieht man die Sterne gut (andere halbkugel, andere Sternbilder). Sterne gucken ging dann uebrigens ohne Aussteigen. Einfach Verdeck aufmachen und Sitz- und Nackenheizung an - FERTIG! Na, wenn das nichts ist! Haette nur noch die Bar gefahlt...

Danach wollten wir alle in Caprice gehen (Bar in Camps Bay direkt an der Partymeile am Strand), tanzen. Beim Vorbeifahren hatte keiner so richtig Lust auf tanzen. Ich meinte nur aus Spass, wir koenne ja schwimmen gehen, wenn wir ein Handtuch haetten. Tja, das war dann tatsaechlich im Kofferraum. Na sowas! Also sind wir ernsthaft schwimmen gegangen! Nachts um 11! Schuhe und Wertsachen im Auto gelassen und ab ging's durch den kalten Sand zum Wasser. Das war sogar relativ warm, nur der Wind hat uns eine Gaensehaut beschert!!! Cool! Das war saulustig! Hoffentlich konnte man uns von den Clubs aus nicht sehen... Nach einem Whiskey sind wir dann  totmuede ins Bett gefallen. Ein gelungener Sonntag!  Klasse! LEKKER!

Gestern (Mittwoch) war ich im Casino. Sieht von aussen sehr schoen aus. Wenn man reingeht (wow, kein Eintritt, nur Kontrolle wie am Flughafen) kommt als erstes eine grosse Halle voll mit Spielautomaten – fuer die Suechtigen. Dahinter geht es ruhiger zu – Black Jack und Russisch Roulett etc.. Ringsrum um dieses Halle geht das Gebauede weiter. Links ist ein Kino und eine Eislaufbahn. Rechts kommt man in eine Art Stadtviertel. Alles sieht echt aus, mit Strassen Laternen, Baeumen, Hauesern, Sternenhimmerl.... In jedem haus ist etwas anderes wie ein Restaurant, eine Bar oder ein Club. Echt schoen gemacht. Wir haben uns fuer Sushi entschieden. Ich liebe es, wenn die diese kleinen farbigen tellerchen vor einem vorbeifahren und jeder gebannt auf das Laufband starrt! LEKKER!!!!! Draussen ist noch ein piratenschiff. Das ist zwar eiegntlich mit einer Ketter abgesperrt. Aber wer mich kennt, weiss, dass das nichts macht. Also rein da. War leider kein Schatz drin. Nicht mal ein Geist. Dafuer roch es nach altem Holz. Normalerweise werden hier wahrscheinlich fuer kInder Veranstaltungen gehalten – machte jedenfalls dne Eindruck.

Nach dem Casino ging es weiter durch die Gegend, vorbei am Flughafen und an den Townships bis zum Jachthafen. Echt nette kleine Schiffe hier. Mir gefallen die grossen Katamarane allerdings besser als die Jachten. Ist interessanter. Habe mir schon einen ausgesucht im Hafen. Der ist klasse! Aehm, ich meine LEKKER! Vorerst haben wir es mit Wiskey probiert. Fuer den Katamaran muss ich noch sparen... In der Whiskeybar kann man seine Flasche im Safe verstauen und dann immer daraus bestellen. Nicht schlecht. Der Whiskey-Club ist also gleich neben dem Jacht-Club. Reiche Leute wissen echt nicht, was sie mit ihrem Geld anfangen sollen.

Apropos... habe heute die Abseiling-Tour vom Tafelberg reserviert. Das wird ein Spass! 112 Meter in der Luft rumbaumeln! Cool! 

Ok. Bis spaeter!

 

20.7.06 12:12


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