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Ein Lebenszeichen ... Ende des Winterschlafes...

Meine lieben Freunde, Familienmitglieder, Verwandte, Bekannte…

Nachdem ich zeitlich in den letzten Wochen etwas eingespannt war und sich mein E-Mai-Verkehr auf das Nötigste beschränkt hat, kommt nun endlich – nach immer mehr Anfragen zu meinem Befinden - einmal wieder etwas mehr zu meinem Dasein auf der südlichen Hälfte der Erde J. Da sich das nun als schier unmöglich gestaltet, jedem einzelnen von Euch persönlich zu antworten, hier nun die eigentlich ungeliebt Massen-E-MailJ

Womit fange ich an?

Okay, das national Arts Festival in Grahamstown Ende Juli. Mit meinen Kollegen Jens und Christian und unserem schnuckeligen Mietwagen – ich habe ihn Klaus getauft (ein VW Golf1, in himmelblau, hier auch Chico genannt und als Fahrzeug für die männlichen jüngeren Fahrer in Südafrika bekannt) – sind wir am Freitag gegen 5 Uhr morgens knapp 1000 km an der Südküste Richtung Port Elisabeth und dann ca. 1h in die Berge gefahren. Das Arts Festival findet einmal im Jahr statt, das Größte in SA, bietet alles von Theater - dilettantisch, professionell, von Schwarzen, Coloureds, Weißen - , Musik, Stand-Up-Comedy, Kunstfilmen, Gesang, Tanz, Showballet und Hypnose und natürlich allerlei Schmuck-, Fress-, Kunst-, und sonstigen Ständen. Das Festival war ein geniales Erlebnis. V.a. mit Jens und Christian hatte ich viel Spaß. Einquartiert hatten wir uns spontan am Donnerstag Abend in einem der wegen Semesterferien freien Studentenwohnheime, wir hatten die Zimmer 1, 2 und 50?! Natürlich habe ich beim Streichholzziehen das Kürzere gezogen und durfte in die 50. Das war zu meinem Glück die 4 (?) Etage und direkt neben den Damen-Waschräumen. Ja, in dem Wohnheim hat jedes Zimmer ein Bettchen, ein Schränkchen, ein Tischchen mit Lämpchen und ein Waschbecken. Dazu eine riesen Pinnwand mit Semesterplan und das war’s. Unter meinem Bett befand sich eine komplette Golfausrüstung. Das versteht man hier wohl unter verstecken? Naja, ich bin ja nicht so… J Alles war sehr angenehm. Der Tagesablauf startete immer mit Frühstück auf dem Balkon des ‚Red Cafe‘ in der Sonne, natürlich mit dicken Klamotten, weil es ungefähr 10 Grad Celsius waren, brrr. Aber in der Sonne konnte man wenigstens zur Mittagszeit trotz tiefstem Winter teilweise im T-Shirt rumrennen - genial!!!! Nach dem Frühstück ging es ab zu 2-5 Vorstellungen am Tag – insgesamt habe ich 15 Vorstellungen an 5 Tagen besucht, Jens hat ungefähr das Doppelte hinbekommen J. Ich bin ja eigentlich ein Kunstbanause – jedenfalls was Vorstellungen wie Theater angeht. Aber ich war sehr begeistert. Das Beste war das tanzballet (astreine Vorstellung. Brilliant) und die Hypnoseshow von Stef. Ich habe mich mit Jens weggelacht. Unglaublich! Unbeschreiblich! Wenn ihr mal die Chance habt, so etwas zu sehen, nutzt sie! Wir sind am nächsten Tag mit Christian gleich nochmal hin. Stef hat uns wieder Freikarten gegeben. Es war sooooo lustig!!!!! Eigentlich beängstigend, was so alles mit einem anzustellen ist… huuuuu. Ach ja, den absoluten Lachmuskelkater gab es dann bei der Stand-Up-Comedy. Leider versteht man die nur , wenn man sich einige Zeit in SA aufgehalten hat. Auf was hier alles angespielt wurde…. Kennt ihr das Gefühl, wenn man sich vor Lachen nicht mehr halten kann, nicht mehr atmen kann und nur noch will, dass das aufhört? Ich bin fast gestorben! Auf alle Fälle war das Festival genial und ich bin nächstes Jahr wieder dabei. Allein die Stadt – ok, die Ansammlung von ein paar Häusern plus große Uni – ist sehr süß, idyllisch und wegen der Studenten und der Kunstszene irgendwie charmant und abgedreht – teilweise. Kriminaltität6 scheint sich auf Taschendiebstahl wie in allen Touristenstädten überall auf der Welt zu beschränken. Es gibt unzählige kleine liebenswürdige Cafés und wie immer ein sehr nettes Völkchen.

Auf dem Hinweg sind wir noch in PE im Makro Markt (wie Metro) vorbei, um für Stef 100 CD-Hüllen, paketweise Bostik (Art Klebstoff) und Videokassetten zu kaufen. Ich war noch nie im Makro hier und hatte natürlich keinen plan, wo denn was zu finden sei. Eiweißpulver wollte er auch noch. Aber einer der Mitarbeiter hat sich alles angehört und mir nach und nach alle Dinge zusammengetragen und dann auch noch dafür gesorgt, dass ich mich nicht an der langen Kassenschlange anstellen, sondern woanders bezahlen durfte und dann auch noch, dass das ohne Stefs Makro-Mitgliedkarte ging. Der Hammer. In 5 Minuten waren wir wieder draußen! Unglaublich! Und der Typ war schwarz. Diese Kombination erlebe ich leider viel zu selten hier. Ich war BEGEISTERT!

Zurück zum Trip. Auf dem Rückweg sind wir durch Addo-Elephant-Park gefahren. Hier kann man mit Auto selber durchfahren, beliebig lange – auch im Park übernachten (die Idee hatten wir auch, aber leider zu spät, da Ferien waren, war alles, aber wirklich alles bis aufs letzte ausgebucht. Aber wir haben uns vier Stunden gegönnt, ich bin anfangs gefahren und es war nett aber reichlich Elefantenlos. Drei einzelne Dickhäuter hatten wir gesehen, in der Regle auch noch beim Fressen hinter Bäumen. Der liebe Gott hatte nur darauf gewartet, dass ich mich auswechseln lasse und mich bequem auf die Rückbank begeben hatte. Wir kommen irgendwo um die Ecke – okay, um den Busch, hehe – und da stehen an einem Wasserloch an die 10 Elos. Die Aussichtsfläche war schon gefüllt mit Autos, wir stellten uns etwas abseits dazu. Dann kamen von zwei Seiten Elo-Familien. Die eine Seite war genau auf einer Linie mit dem Wasserloch und unserem Auto. Uuuuu!!!!!! Viele große schwere starke Elefanten sind direkt vor uns vorbeigelaufen. ANGST!!!! Unser Chico ist ja dann doch eher klein und bestimmt leicht umzuwerfen oder zu zertrampeln?! Wir haben bestimmt eine Stunde am Wasserloch den Elos beim Trinken und Baden zugeschaut. 50% der Tiere waren zwischen frisch geschlüpft J und Jugendalter. Total viele Junge Tiere. Wahnsinn! Am Ende hat sich die Truppe in Bewegung gesetzt – in Richtung unseres Autos?! Mann, war mir anders!!! Bei so vielen Jungtieren hatte ich echt Angst, dass die Elo-Eltern irgendwie nervös werden. Stattdessen sind einige Autofahrer um uns herum nervöser geworden und wollten platz machen oder schnell abhauen, den war wohl wir mir zumute…. Gott-sei-Dank haben sich die Elefanten davon sehr wenig beeindrucken lassen und sind außer ab und zu wartend und die Situation checken weiter langsam ihren – mir als scheinbar endlos vorkommenden – Weg Richtung Busch gegangen. Mir war fast schlecht. So aufgeregt war ich lange nicht mehr!!!!!! Nachdem wir uns allesamt losreißen konnten und weitergefahren sind, hat sich das Schauspiel wiederholt, diesmal noch besser. Wir fahren über einen Hügel und stehen etwa 50m von anderen Autos auf der Straße entfernt, links neben uns, direkt neben dem Weg, ein Wasserloch mit ca. 15 Elos. Wieder viele Jungtiere dabei. Wir stoppen abrupt und schalten den Motor aus. Nach kurzer zeit bewegen sich die Elefanten wieder von Wasserloch zu und – natürlich – auf unser Autochen zu?! Und wir merkten, wir standen wirklich MITTEN auf der „Elefantenspur“. Wir standen mitten in Elefantendung – genau auf diesem Weg sind die Elos zum Wasserloch gelaufen. Klasse! Glorreich! Wie wunderbar! Ich wieder hoch mit dem Herzschlag. Da bleibt der erste Elefant – ein Weibchen – dann doch direkt neben unserem Auto stehen, schaut und an und wartet. Ich hätte schrieen können. Coooool! Angst! Schließlich entschied sich die Dame, vor unserem Auto langzulaufen. Einige Elefanten sind hinter uns langgelaufen. Prima, vorne Dickhäuter, hinten Dickhäuter, in einem Schneckentempo…. Und natürlich haben die Babyelefanten an den Büschen direkt am Straßenrand Freude gefunden und dort gefressen. Nur Elos um uns herum. Isst Ihr eigentlich wie klein wir sind und wie klein so ein Mini-Golf ist?????? Wenn so ein Elo mal das Gleichgewicht verliert legt der sich ohne Probleme komplett auf das Auto. Mann. Aber besonders schön: Der größte Elefant – ein Männchen – hat sich DIREKT hinter uns gestellt und dort gewartet. Er hat uns sozusagen im Auge behalten, solange die Kleinen in unmittelbarer Nähe gefressen haben. Die Jungs waren super aufgeregt aber entspannter als ich. Die saßen ja 1,5 Meter weiter weg als ich. Ich saß quasi NEBEN dem Elo. Der hat mit seinem Rüssel unser Auto beschnuppert, d.h. die Heckscheibe. Er hat sie nicht berührt, nur wie fast berührt. Als Warnung? Keine Ahnung. Ich habe nur vier Beine , die Rüsselspitze an der Scheibe und zwei DICKE STARKE STOSSZÄHNE dahinter gesehen! Wäre da nicht die Scheibe gewesen, hätte ich das Tier ohne Problem anfassen können. Gott, war mir anders! Christian hatte versucht, ob wir ohne Handbremse nach vorne wegrollen, ging leider nicht. Zum Motor anmachen hatten wir keine „Lust“ (wir haben geflüstert! Wie bescheuert?!). Die anderen Autos, in schöner Entfernung, haben Fotos gemacht und gefilmt. Prima, wir sind da überall drauf! Grins. Ich war echt platt! Ich wollte nur noch weg aber gleichzeitig auch nicht, es war ja so einmalig! Ich hätte vor Angst fast das Atmen eingestellt! Irgendwie waren wir alle heilfroh, als die Elos sich aus dem Staub gemacht haben – das Ganze kam uns wie eine Ewigkeit vor. Das hatte sich voll und ganz gelohnt!

Auf dem Rückweg auf der N2 (Autobahn – okay „Autobahn“ J) sind wir nachts noch über eine Kuppe gefahren und hatten vor uns leicht im Tal rötliches Licht und plötzlich viele Autorücklichter auf der sonst so ruhigen Straße. Wir sind bis ran gefahren und standen direkt, vielleicht nur 50m entfernt, vor einem Sattelschlepper, der scheinbar gerade frisch in Flammen aufgegangen war. Leider war die Polizei schon da (eine Streife, die eigentlich nur von A nach B wollte) und wir durften aus Sicherheitsgründen nicht an dem Feuer vorbeifahren. Wir hatten Hunger und wollten in Knysna dinieren. Tja, bei dem tempo in Sa und weil das ganze gerade erst los ging, haben wir schon überlegt, ob wir eine Monsterumleitung in Kauf nehmen sollten (hier in dem Gebiet gab es kaum Straßen, Umleitungen sind laaaaang). Aber wir sind erst einmal ausgestiegen, um das Ganze zu bestaunen. Mit einem Mal kam fast weißes Feuer aus Richtung Auto, ein Typ meinte, die Öltanks sind jetzt dran. Dann hat es laut gekracht – die Reifen und dann ist alles in einem riesen Inferno aufgegangen. Mittlerweile war auch ein Stück vom Wald am brennen und trotz nächtlicher Kühle war es bis zu uns schön warm J. Der unerfahrene Polizist hat sich dann von einem Typen breitschlagen lassen, ein paar Autos durchzulassen – unsere Chance! Wir sind zum Auto gerannt und in einem Affenzahn an dem Sattelschlepper vorbei! Wir haben noch die Polizistin, die auf der anderen Seite des Schleppers für Ordnung gesorgt hat, mit Wutentbranntem Gesicht zu Ihrem Kollegen schrieen sehen, was das solle. Hatten wir ein Mehl. Viele Autos sind da nicht durchgekommen. J Ist ja eigentlich auch nicht richtig… eigentlich…

So sind wir jedenfalls zu einem Dinner zur Dinnerzeit gekommen und waren dann noch 3 Uhr morgens wieder in Kapstadt. Prima!

Okay. Das war mal dazu. Also, in 7 Tagen kann man sehr viel erleben! J Und Geld ausgeben…. Hihi. Aber es hat sich ABSOLUT GELOHNT!

So, und ansonsten? Hier geht der Frühling los. Okay. Eigentlich gibt es das hier nicht. Die letzten drei Wochen ist es langsam warm geworden. Das heißt, in der Sonne holt man sich einen Sonnenbrand, es unheimlich warm und SUUUUUUPERGENILA! Mein Kollege Achim und ich sitzen jetzt an Sonntagen im Vida e Cafe in Camps Bay an der Strandpromenade , trinken lecker Käffchen oder einen Smoothy und lesen Zeitung, diskutieren Politik, Sport und Wirtschaft – und die hammergeilen Schlitten, die in Camps Bay schaufahren (Porsche, Lamborghini, Maserati, Aston Martin, Lotus, Bugatti, Bentley, Hammer – und dies teilweise in der Oldtimer-Variante!). es ist sooooo schön! Auf dem Tafelberg war ich jetzt auch endlich mal wieder und man morgens wieder aufstehen, ohne zu frieren – es ist warm! Juhuuu!

Was ist noch passiert? Meine Haare sind ab! Ja! 5cm. Nein, nicht um, auf! Haha! Und dunkelbraun. Ich wollte mein etwas strapaziertes, weil permanent gefärbtes Haar mal abschneiden, und es wieder gesund nachwachsen lassen. Ich wusste, dass da gaaaanz viel runter muss, hatte es mir nur irgendwie nie getraut. Ich glaube, da hat auch Prevesh noch eine Rolle gespielt. Ich weiß ja, dass er blond und lang mag und ich denke, dass war bisher auch so ein Hindernis. Der Herr war aber 3 Wochen im Urlaub in Spanien und DTL und ich hatte endlich mal Männerfeie Zone, Stef ist ja auch in DTL und Österreich, und somit mal wieder ZEIT! Wahnsinn! Zeit, was ist das? Auf Arbeit war die letzten Wochen so viel los, dass ich teilweise entweder im Office oder im Bett war. Ha, deswegen habe ich das auch eine ganze Zeit lang gut überstanden. Habe lange nicht mehr so viel geschlafen, bestimmt 10h jede Nacht, 20:30 zu Hause, 21 Uhr im Bett, um 7 wieder raus. Hihi. Das war komisch. Naja, jedenfalls hat das dazu geführt, dass mir ein paar Dinge bewusst geworden sind. Ersten muss das mit dem Spanisch lernen weiter gehen (in reiner Selbstbeibringung, lach), ich möchte wieder regelmäßig monsterfette Zeitungen lesen, wie in DTL die FAZ am Sonntag  und ich möchte meine Haare endlich gesund haben – also: ABSCHNBEIDEN! So, mit dem zeitunglesen, das klappt ja nun schon eine Weile und die Harre sind auch ab! Sieht guuut aus! Könnte ich mir glatt überlegen, das so zu lassen. Mir haben schon einige Freunde und Kollegen gesagt, es sieht besser als vorher. Aber immer dunkel färben ist nicht und es ist toll, die straff nach hinten gebundenen Haare bei Lust und Laune aufzumachen und um Gesicht, hals und Schultern wirbeln zu haben. Also, doch wieder langwachsen. Mal sehen, wie lange das dauert. Das letzte Mal hatte ich mit 16 oder 17 so kurze Haare. Und schwarz. Ich überlege noch, ob das hier auch noch einmal fällig wird, bevor lang und blond wieder kommt. Mal sehen. Auf alle Fälle sehe ich komplett anders aus?! Cool Und es macht wahnsinnigen Spaß, mit dem mit Wachs versehenen haaren zu spielen. Wenn ich mit der Hand durchfahre und die in eine Richtung ziehe, bleibe die so stehen. Das sieht so klasse aus. Vorne straff nach rechts, hinten straff nach links, die Seite aufgewirbelt oder straff nach vorn gezogen, was da alles geht? J Und Harre waschen – 2 Minuten. Klasse!

Gut, genug davon. J

Mann, jetzt habe ich schon 5 Seiten im Word geschrieben und bin gerade mal bei der Hälfte dessen, was ich schrieben wollte und es ist schon 19:50 Uhr. Vielleicht sollte ich das alles auf sprechen und von meinem eigenen Projekt (in dem ich seit April arbeite) ‚MeinSChreibservice.de‘ transkribieren lassen? Das wäre mal eine Variante. Zeit ist Geld… naja,. Arbeit ist schön, macht Spaß, hebe eine neue Kollegin, sehr nett, ansonsten ist in diesem recht jungen Projekt (kein eigenständiges Unternehmen) noch einiges zu machen und ich möchte am liebsten 24h/7 Tage die Woche arbeiten. Jetzt haben wir 2 Praktikantinnen und es geht langsam vorwärts. Derzeit machen wir auch wieder Kundenakquise, nicht nur indirekt per Webseitenoptimierung und insbesondere Onlinemarketing, sondern auch wieder durch Direct Mailings und Telefonakquise. Das macht richtig Spaß. B2B ist ebne doch etwas anderes als B2C. Ich hoffe nur, dass die Erfolge auch kommen.

Okay, was wurde ich noch gefragt. Männergeschichten. Da habe ich jetzt keinen Bock drauf. Das dauert Stunden. Oder ganz kurz: Stef ist der Hammertyp. Er gibt mir die Energie und er zeigt mir Kapstadt aus einem anderen Blickwinkel. Mit ihm war ich in so vielen Museen wie noch nie zuvor, gehe in kleine komische Chinesische oder Malai-Restaurants , fahre auf seiner Honda 600 mit 180 km/h durch die Gegend (in Rock und Flip-Flops, das darf ich gar keinem sagen, da hilft selbst mein geliebter endlich angeschaffter Integralhelm nix), war mit ihm schon Tandem-Paragliden und lerne haufenweise nette Leute kennen. Nur hypnotisieren lassen will ich mich von ihm nicht. Lach.

Und ca. 24h später! J

18:49 Uhr, Dienstagabend. Ich sitze wieder in meinem Office und höre Heather Nova, schreibe dazu E-Mails und werde nachher wieder mit Achim nach Hause scootern. J

Irgendwas war mir gestern noch eingefallen… ach ja. Viele fragen mich, wann ich wieder in DTL sein werde. Nun ja. Ich war im April/Mai knapp 4 Wochen in DTL und das stellt ja nun auch für einige vielleicht „nur“ einen DTL-Heimatbesuch dar, es ist aber trotzdem ein Urlaub von 4 Wochen Länge mit einem 12-h-Flug in 9500 km entferntes Gebiet. Sozusagen eine teure Fernreise! J Und dazu möchte ich anmerken, dass mein Gehalt hier zwar in etwas dem in DTL entspricht – relativ-, dass die Kaufkraft des ZAR aber um die 50% der des Euros entspricht. Es ist also teuer! J

Nein, mein nächster Urlaub geht hoffentlich im Februar nach 1 Woche Otter-Trail Extremwandern im Tsitsikamma mit sieben Freunden/Kollegen 3 Wochen Richtung Kilimanjaro. FREU! Dann will ich mir in den nächsten Wochen oder nach dem Kili einen Scooter zulegen und ein laptop und eine digitale Spiegelreflex müssen auch noch her. Der Paln für DTL sieht also nach Weihnachten aus – 2009 versteht sich. Sollten die Emirates mal wieder unwiderstehliche Preise haben, nehme ich einfach ein paar meiner Überstunden und komme mal fix nach DTL, aber das ist eher spontan und unwahrscheinlich. Schade, ich weiß, aber die Flugzeuge fliegen ja von DTL nach SA und zurück, nicht nur andersherum, lach! Und was ihr in den Nachrichten so alles Böses über SA lest, stimmt zwar schon, aber mit Kapstadt hat das wenig zu tun. Ich lese und höre das auch nur in den Nachrichten. Also, keine Angst! Jedenfalls noch nicht. Und wenn Ihr Grund genug hättet, wegen schlechten Umständen nicht hier her zu kommen, dann, seid beruhigt, dann wäre das eh nicht geeignet, um mich zu besuchen. Ich wäre dann nämlich wieder in DTL. Oder zumindest nicht in SA. Bin ja nicht lebensmüde (okay, wer in Flip-Flops mit Röckchen auf einer Sportmaschine auf dem Highway rumbretter ist lebensmüde, und bescheuert. J).

Ok, das war die Belehrung. Und die Einladung! Grins.

So, was noch? Ach ja, nächstes Wochenende gehen wir mit Kollegen nach Montague zu den Hot Springs. Wir schlafen in einer rustikal eingerichteten Holzhütte für 13 Personen, direkt am Seeufer. Da gibt es einen Kamin, ein suuuper gemütliches Wohnzimmer und mit Sicherheit viiieeel Spaß! Und einer Treckkerfahrt durchs Hochland auch! J ich war noch nie so viel im Urlaub wie hier?! Eine Woche Grahamstown Kunstfestival, 10 Tage Zelten und Sporturlaub in Stil Baai, 3 Tage Angeln in Montague, $ Wochen Fernurlaub in der Heimat… und Weihnachten kommt dann das alljährliche Party-Frei! J

Und natürlich die Frage, wie lange ich noch hier bleibe… Gleiche Antwort: Alles zwischen bis morgen und für immer und wahrscheinlich die anfangs geplanten 3-4 Jahre. Ich möchte ein Fernstudium anfangen. Das ist mir wichtig. Vorsichtshalberweise werde ich das wohl über DTL laufen lassen. Falls ich in 2 Jahren nicht mehr hier bin. J Hier wäre natürlich billiger. Ach seht ihr, noch eine finanzielle Aufgabe. Das hört ja gar nicht mehr auf… hätte doch Prevesh heiraten solle. Lach. Okay, der Witz war nicht witzig. Mir geht es übrigens jeden Tag besser. Hoffe, die Geschichte ist nun endlich vorbei…

So, jetzt aber ab mit der E-Mail. Ich hoffe, alle Eure Fragen werden beantwortet. Wenn ich etwas vergessen haben sollte, kommt das dann noch im Nachgang.

Das ist nun einmal die Kurzzusammenfassung der letzten Monate. J

Ich kann nicht mehr schreiben… habe eben die Rechtschreibprüfung über das Monsterdokument laufen lassen… ich baue echt ziemlich viele Buchstabendreher ein… J

Seid gegrüßt! Ich drücke Euch!

Marlen

20.8.08 08:27
 



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