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Abseiling - die Erste

Abseiling - die Erste

Am Samstag morgen war Abseiling angesagt. Fuer 10 Uhr hatten wir uns angemeldet, um mit Abseilafrica (www.abselafrica.co.za) 112 Meter Tafelbergsteilhang anzusehen. 9:10 Uhr ins Haus geschneit, schnell umgezogen und mit 5 Minuten Verspaetung 9:20 Uhr los, um Jens-Uwe und Kathrin aus dem Cat&Moose Backpackers abzuholen. Frank, mein Mitbewohner, wollte eigentlich auch mit. Er war wegen meines spaeten morgendlichen Erscheinens jedoch verunsichert und sass noch relaxt am Fruehsteuckstisch. Er wollte evtl. nachkommen. Von der Cable Station am Fusse des Tafelberg fuehrte eine Schlange von parkenden Autos Richtung Zentrum. Wir stellten uns also fleissig an und liefen zur Cable Station. Hier ging mal was richtig schnell?! Trotzt massenhaft Touris waren wir nach ca. 15 Minuten im Cable Car und es konnte losgehen.

Ca. 1.080 Meter sollte der Tafelberg hoch sein. Bisher war ich ja nur auf dem Lions Head, welcher ca. 670 Meter hoch ist. Das Cable Car war angenehm gefuellt und ein Guide erklerte uns, dass sich nun der Boden in der Gondel drehen wuerde. Toll. 360 Grad Rundumblick ¡V ohne sich zu bewegen. Kein Wunder, dass die Leute hier so dick sind. Grins. Das Ding hat wohl uebrigens Siemens oder so entworfen. Na muss ja, wenn¡¦s was beeindruckendes und zuverlaessiges ist.
In Null Komma Nichts war die Gondel oben an der Station angekommen. Schweizer Flugzeuge (oder Oesterreicher???) haben netterweise einen Bogen um die Seile gemacht. Von oben hatten wir einen hammer Ausblick auf Kapstadt! Da das Wetter sonnig und klar war, konnten wir auch weit bis zu den naechsten Bergen sehen. Ausserem konnten wir unter uns fleissige Wanderer beobachten und uns schon mal einen Eindruck vom ''Wander''weg zum Tafelberg machen. Naja, Steilhang bleibt halt Steilhang. Wer Hoehenangst hat, sollte lieber schwimmen gehen! Jedenfalls kamen wir oben an und das Abseilingteam bereitete auch schon alles vor. Ein nettes Maedel aus Grossbritannien wollte sich auch an den Abgrund wagen. Wir sollten in 2er Gruppen abseilen, also Jens-Uwe und die Englaenderin und Kathrin und Ich. Uneigennuetzigerweise wollten Kathrin und Ich Jens-Uwe den Vortritt lassen. Man weiss ja nie, was die Leute von Abseilafrica am Anfang so vergessen (Seile? Haken??). In 11 Jahren sei hier uebrigens noch nie etwas Schlimmes passiert. Auf meine Frage, was in den 200 Jahren davor so alles an Leuten umgekommen ist, haben die Leute nur gegrinst. Bleibt wohl ein Geheimnis.
Wir alle bekamen nette Gurte um die Hueften und Beine und Jens-Uwe und die Britin durften chice Helme aufsetzten. Danach kletterten wir ueber die Absperrung Richtung Felskante. An Seilen am Felsen angekettet (Opfergaben???) schauten Kathrin und Ich den anderen beim aengstlich werden zu. Beide hatten sich in ihre Seile eingeklingt und standen mit dem Ruecken zum Abrund. So wohlig war den beiden scheinbar nicht. Dann ging es aber los und nach 15 Minuten durften Kathrin und ich loslegen. Also zogen auch wir nette dicke uebergrosse Lederhandschuhe an, stellen uns mit dem Ruecken zum Abgrund und hakten unsere Gurte ein.

Mit den Fuessen direkt an der Felskante stehend sollten wir dem Seil vertrauen und uns zuruecklehen. Damit haben wir uns aber etwa Zeit gelassen, muss man ja geniessen, so ein Gefuehl?! Nee, nee. Das widerstrebte mir ehrlich! Nur an einem 1cm dicken Seil haengend und hinter mir nix als Luft und Abgrund einfach so zuruecklehnen??? Ging dann aber doch, wobei mir ernsthaft mulmig war! Einige Zuschauer hatten sich ueber uns versammelt und schauten uns zu. Kathrin kam sich vor wie im Zoo, ich schrie nur ''Don't do that! Don't do that''¨. Amuesiertes Lachen von oben... na wenigstens Einige, denen gerade zum Lachen zumute waren. Kathrin war das auch nicht geheuer. Eigentlich hat sie ja leichte Hoehenangst. Weiss nicht, in welcher Tasche sie die fuer de 20 Minuten versteckt hatte???

Mit Kaffebohnenschritten bewegten wir unsere Fuesse den Fels hinunter, die Guides machten von oben fleissig Bilder von unseren entsetzten Gesichtern! Nachdem wir nach scheinbar 5 Minuten 50 cm weiter unter am Hang waren, sollten wir das Seil loslassen und die Haende in den Himmel stecken und dabei gluecklich aussehen?! (Das Seil war doppelt gesichert). Nach einiger Ueberlegung trauten wir uns und fuehlten uns dann auch gleich viel sicherer. Die Kaffebohnenschritte wurden langsam groesser und endeten in kleinen und bald groesseren Spruengen. Die Aussicht war atemberaubend. Fels direct vor der Nase!! Nein, wirklich, die Aussicht - egal wohin - war klasse!!!!!!!! Und das Abseiling machte langsam echt Spass.
Kathrin, die leicht unter mir abseilte, klang ploetzlich gar nicht amuesiert und meinte, der Felsen hoert auf?! Was schon fertig? Fehlten da nicht noch ein paar Meter? Tatsaechlich, der Felsen war zu ende! Muss wohl ein Fehler in der Routenplanung gewesen sein??? Nein, der Typ meinte ja, wir sollen Bescheid geben, wenn wir die Ueberrschung sehen. Nett. Wirklich nett. Also nun wortwoertliches Abseiling! Juhuuuuuu!!!! Das war cool! Megagenial!!!!!! Einfach in der Luft rumbaumeln! Das war ja schon beim Skydiven so amazing!!!!!! Nochmal den Ausblick geniessend, liessen wir uns herab und hatten wieder festen Boden unter den Fuessen! Ein Guide empfing uns und wir konnten uns zu den anderen Beiden gesellen, um auf dem letzten Stueck des schwierigsten Wanderweges zum Tafelberg - dem Indian Fenster (Afrikaans) - wieder nach oben zu klettern.

Uns kam gerade in Touri von unten entgegen. Ich wollte noch scherzen und sagen, der Wanderweg geht nun am Seil weiter, als ich merkte, sass das Frank war. Er hatte sich dann doch entschieden, hinterherzukommen und per Zufall gleich den schwersten Wanderweg gefunden. Wir gingen zusammen mit ihm aufs Plateau und genossen erstmal ein lekker Mittagessen draussen in der Sonne. Anschliessend wanderten wir noch ein wenig auf dem Tafelberg herum. Die Sonne schien den ganzen Tag, mein Gesicht hatte schon langsam Warnfarbe. Regelmaessig kamen uns Laeufer mit Startnummer entgegen. Schliesslich fragten wir jemanden, was hier am Start ist. An diesem Tag fand die Grosse Wanderung vom Cape Point zur Waterfront statt. Dabei geht¡¦s ueber die Berge von der Kapspitze ueber den Tafelberg und das Plateau und die Laeufer (Wanderer) lassen ganze 80 Km hinter sich!!!!!! Krass! Wuerde ich auch gerne mal machen! Wir mit unserm Tourischritt konnten da nicht mithalten. Ich galube, wir ganze 4 Km zurueckgelegt???
Nachmittags haben wir uns noch einen Kaffee gegoennt und die Red-Winged-Starlings (Stare) haben wir mit Maria-Keksen auf Trab gebracht, bis wir von einer dunkelblau schimmernden Wolke umringt waren und schoene Portraitfotos machen konnten.
Fuenf Uhr sind wir mit dem Cable Car wieder runter gefahren und haben uns abends noch fuer Abendessen und Opium (das ist hier ein netter Club, nix zum Inhalieren, well, also nicht nur zum Inhalieren) verabredet.
Ein schoener Tag! Abseiling muss ich jedenfalls nochmal machen. Denn gerade, als die Spruenge etwas grosser wurden und ich ein Gefuehl fuer das Seil und das Rumhanengen vor einer Felswand entwickelt hatte, war das Abseiling schon vornbei! Das muss also nochmal. Abseiling - die Zweite folgt!!!!!!
C U!
31.8.06 13:45
 



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