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April 2005 - New York City

Noch etwas müde von der kurzen Nacht , aber gut gelaunt und gespannt auf die Dinge, die wir in der Ferne erleben würden, trafen wir uns am Ostermontag auf dem Flughafen in Frankfurt am Main. Wir, das waren 23 Kollegiaten der Förderkreise Jena und Leipzig.

 

Nach diversen Entkleidungen beim Sicherheitscheck und der Beantwortung urkomischer Fragen (Einen Terroranschlag auf den amerikanischen Präsidenten? Ich?), konnten wir starten. Dachten wir...

Bei Vollspead auf der Startbahn folgte sogleich eine Vollbremsung. Wahnsinn! Echt cool! Grund war das vordere Rad des Flugzeuges. Glücklich darüber, dass wir keine Landung mit defektem Rad (jedenfalls nicht mit diesem) riskieren würden, fügten wir uns in die 1 ½ Stunden Wartezeit. Dafür gab's dann Kopfhörer gratis! Na, wenn das nicht ist?!  Und dann ging es wirklich los.

Nach 8 Stunden bei unserem Zwischenstop in Philadelphia angekommen, stellten wir erfreut fest, dass unser Anschlussflug nach New York so viel später starten würde, dass wir ihn trotz der Verspätung in Deutschland noch erwischen würden. Also konnten wir uns typisch amerikanisch erst einmal Fast Food genehmigen. Lecker!

Netterweise verzögerte sich der Flug nach N.Y.C. nach und nach immer mehr, so dass wir schließlich 3 ½ Stunden später als gedacht die Maschine betraten. Aber wir waren dem "Big Apple" ja nicht mehr fern!

Nachdem wir eine Weile nicht nachvollziehbare Kreise auf dem Rollfeld gedreht hatten, wurde unser Flug wegen schlechten Wetters in N.Y. gleich ganz gecancelt und wir wurden mit einem "Have a great night" zurück zum Gate geschickt. Hier wusste erst einmal keiner, was nun mit uns passieren würde - niemand sah sich zuständig. Dafür sahen wir uns schon auf dem Flughafen übernachten. Mittlerweile war es 21 Uhr.

Schließlich blieb nur noch eine Möglichkeit: 1 Uhr mit dem Bus 3 Stunden nach New York fahren. Im Warten waren wir ja nun schon geübt! Doch wo war unser Gepäck? Ursprünglich sollte es mit der 23 Uhr-Maschine mitgenommen, dann doch direkt in unseren Bus umgeladen und letztendlich doch von uns selbst an der Gepäckausgabe entgegengenommern werden. Also postierten wir uns dort. Aber kein Koffer erschien.

Es war mittlerweile Mitternacht - in Deutschland also wieder 7 Uhr morgens. Waren wir um diese Zeit nicht aufgestanden?! Es fand sich auch kein Mensch mehr auf dem Flughafen, den man hätte fragen können. Auch die Flughafengeschäfte hatten geschlossen. In unserer Gruppe wurde es merklich ruhiger und so langsam machte sich eine allgemeine "Egal-Stimmung" breit. Das Müdigkeits-Problem wurde allmählich größer als das "Gepäck-Problem".

Doch auf einmal ein Lichtblick - unser Bus war da! Platz für 23 Leute, gemütliche weiche Sitze und wir würden drei Stunden schlafen können. Wir hätten es besser wissen müssen! Knapp 18 Leute passten rein. Ein zweiter Bus musste bestellt werden und für ein paar von uns hieß es, noch einmal eine Stunde warten. Schlafen konnten wir dann natürlich auch nicht. Lag es am Fahrstil oder am Straßenbelag, hatten wir überhaupt Reifen? Wir wissen es nicht. Aber wir flogen und holperten, anstatt zu fahren und wurden wild durcheinander gerüttelt. Teilweise war der Straßenverlauf wegen Überflutungen nicht mehr erkennbar, so dass wir fast schwammen. Unsere Fahrerin eröffnete uns fairerweise gleich zu Beginn, dass sie den Weg nicht kenne - atemberaubend!

Aber schließlich kamen wir auf dem Flughafen "La Guardia" an. Dort sahen wir das Unglaubliche: Unser Gepäck, verstreut zwischen vielen anderen herrenlosen Gepäckstücken - und für jeden frei zugänglich. Also trugen wir fix alle Koffer zusammen - bis auf einen. Bei Christian hatte der Pechvogel zugeschlagen. Da wir uns außer Stande sahen, uns jetzt noch mit der Metro auseinander zu setzen, überwanden wir das letzte Stück zu unserem Chelsea International Hostel per Taxi. So absolvierten wir auch gleich unsere erste richtige Sehenswürdigkeit - die Brooklyn-Bridge, obwohl wir sie wahrscheinlich nicht mehr wirklich wahrgenommen haben.

Aber das spielte auch keine Rolle. Denn wir waren nach nunmehr 20 ½ Stunden statt geplanten 10 ½ Stunden endlich angekommen und konnten müde, aber auch irgendwie überdreht (lag das am Stress oder am Chlorgeruch?) in unsere Kissen sinken. (Danke Gott, dass wenigsten mit dem Hostel alles in Ordnung war).




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